Referatenteil

1918 Angewandte Chemie  
Referatenteil Zeitschrift fiLr angewandte Chcmie 29. M&z 1918 I. 2. Analytische Chemie; gerichtliche Chemie; allgemeine Laboratoriumsverfahren und Laboratoriumsapparate. Rudolf Kaesbobrer. Eio neuer Kohleosfurebestimmun~apparat. (Chem.-Ztg. 41, 834 [1917].) Vf. bsschreibt einen Apparat, der vor dem bisher benutzten von F r e s e n i u s -C 1 a s s e n die Vorteile besitzt, daB er nicht viel Platz beansprucht, fast keine Schlauchverbindungen, die, besonders in jetziger Zeit, oft AnlaB zu
more » ... ft AnlaB zu Undichtigkeiten geben und sehr wenig leicht zerbrechliche Glasteile enthalt. Er ist auch fur andere Bestimmungen verwendbar, z. B. bei der Analyse von Schwefelwasserstoff. Die Arbeitsweise ist genau dieselbe wie mit dem Apparat von F r e s e n i u s -C 1 a s s e n. I ' . Hans Biibr, Heideiberg. 1. Selbsttiitige Ipritzflascbe, dad. gek., daO der zum Ausspritzen der Fliissigkeit benotigte Innendruck durch Erwarmen des Fliissigkeitsinhalts erzeugt wird. -2. Selbsttatige Spritzflasche nach 1, dad. gek., daB zwecks Regelung des Innendruckes der Spritzflasche der den Brenner speisende Gasstrom durch den Innendruck der Spritzflasche selbvt geandert wird. -3. Selbsttatigc Spritzflasche nach 1 und 2, dad. gek., da13 a u k r dem Spritzrohr ( 8 ) auch ein Druckha. [R. 385.1 J. M. Koltboff. Trinkwasseruntersiichungen. (Apotheker-Ztg. 32, 466 [1917]; Pharm. Weekbld 1917, 1005-1020.) Zur raechen Bestimmung der Kieselsiiure wird das col :rirnetriscke Verfahren nach W i n k 1 e r (1914) empfohlm. Die Ermittlung der Phosphorsiiure geschieht am besten nephelomctrisch mit Hilfe des Molybdan-Strychninreagenses von K o b e r und E g e r e r. Aluminium f'ndet man qua1:tttiv nach A t a c k (1916) mittels Al'zarin~ t S, E k n weist man m;t Schwefelnatrium, Fcrrisalx mit Rhodanlos 'ng, Frrrosalz mit Kaliumferricyanid und Ferro-neb2n Ferrisalz mit Dimethylglyoxim und Hydrazin nach. Auf Mangan wird nwh M a rs h a I I oder nach . W i n k 1 c r (1914) gepriift. Die Bestimmung der Schwefelsaure wird naeh dcr Bariumchrrmatmcthode aupgefiihrt. Auch die nephelomc trische Methode (Fallung als Bariumsulfat in essigsaiirer Losung) ist zu empfrhlen, aber nur bei geringcn Schwefelsauremengen. Schwefelwasserstcff wird qualitat,iv mit Eleiacetatpapier nachgewiesen; die quantitative Bestimmung erfc lgt zweckmaBig colorimetrisch mit Hilfe von Cadmium-oder Pikrinslurelosung. Der Sauerstoff wird in bekannter Weise nach W i n k -1 e r (1915) erniittelt. Wr. [R. 243.1 16 94 Analytische Chemie.
doi:10.1002/ange.19180312601 fatcat:vjfvn3tqgbgxldykkkrw5kkmn4