Untersuchung über das Beryllium

Gerhard Krüss, Hermann Moraht
1891 Justus Liebig s Annalen der Chemie  
Z w e i t e M i t t h e i l u n g . (Aus dem chemischcnI~boratorium der kgl. Akademie der Wissenscliaften zu Miinchen.) (Eingelanfen den 10. Aiigust 1890.) I1 I1 *) Pogg. A m . 8 , 187; Scliveigg. J. 1 5 , 296; Lehrb. 8 , 1225. **) System uf Chem. ?, hufl. 1, 459. iibm das Beryllium. zeigte sich jedoch bald, dafs Werthe wie 35,33, 39,92, 36 bedeutend zu hoch gefunden waren dadurch, dafs bei der Analyse des Chlorides und Sulfates basische Salze vorgelegen hatten ; B c r z el i us erkennt splter
more » ... us erkennt splter sclbst an *) diesen Irrthum und giebt seiiier im Jahre 1815 erhaltenen Zahl 9,77, sowie bald darauf dem von A w d e j c w **) im Jahre i842 ebenfalls durch Analyse des Sulfates erhaltenen Werthe 9,25 den Vorzug. Gleichzeitig ausgefiihrte Analysen des Berylliumchlorides ftihrten A w d e j e w ***) zu Resultaten, aus denen ein Atomgewicht von 10,64, beziehungsweise 9,14 uiid 9,22 folgte. Ein lhnlicher Werth wurde 1855 von D e b r a y f ) durch Analyse von Berylliumammoniunioxalat namlich Be = 9,3i (0 = 15,96) oder Be = 9,336 (0 = 16) gefunden. Auch W e e r e n + $ ) (1854), sowie im Jahre 1868 K l a t z o S f f ) fuhrten ausgedehnte Untersuchungen fiber das Aequivalent des Rerylliums aus und fanden dasselbe durch Analyse des neutralen Sulfates gleich 4,6i5 oder Be = 9,23, also fast identisch mit der Jahrzehnte lang fur zweiwerthiges Beryllium angenommenen A w d e j e w 'schen Zahl Bt: = 9,25. Dieser Werth war fast ausnahnislos anerkannt, bis vor zehn JahrenL. F. N i l s o n und 0. I ' e t t e r s o n " ) cine abermalige Analyse des Sulfatcs auf das sorgfaltigste ausfiihrten und so zu den1 Werth 9,102 (0 = 16), beziehungsweise I1 I1 11 I 1 *) Lehrb. d. Chem. 6 , Au5. 8, 1226. +a) Pogg. Ann. 66, 106. **+) Daselbst 66, 104. t) Ann. de Chim. et de Phys. [3] 44, 37. $f) Pogg. Ann. 8 8 , 91; diem A d e n 8 8 , 262; Jonm. f. prakt.
doi:10.1002/jlac.18912620103 fatcat:akn43fl2pjbvvkwhi723ojxyni