Physiologisches und anthropometrisches Anforderungsprofil unterschiedlicher Positionen im Basketball

Mathias Höller
2019 unpublished
Hintergrund: Basketball ist eine hochintensive Ballsportart, wobei zwei Teams mit jeweils fünf Spielern am Feld im Einsatz sind. Die fünf Athleten nehmen jeweils eine von fünf Spielerpositionen (zwei Guards, zwei Forwards und ein Center) ein, die sich in anthropometrischer – und physiologischer Hinsicht enorm unterscheiden können. Ziel: Ziel der Diplomarbeit ist, die körperlichen Differenzen zwischen den Spielern der einzelnen Positionen zu verdeutlichen. Die gewonnen Erkenntnisse aus
more » ... nisse aus zahlreichen Mannschaften werden dabei analysiert, um ein physisches Anforderungsprofil zu erstellen. Methodik: Zuerst werden zahlreiche internationale Studien (BOONE & BOURGOIS, 2013; VAQUERA et al., 2015; RANSONE, 2017; OSTOJIC, MAZIC & DIKIC, 2006, uvm.) aufbereitet, um durchschnittliche Werte von professionellen Mannschaften in puncto Anthropometrie, Leistungstests und Verhalten auf dem Spielfeld, zu gewinnen. Neben diesem theoretischen Rahmen wird eine eigene Studie (adaptiert nach Hoare 2000) mit einer regionalen u19 Nachwuchsmannschaft durchgeführt. Die gewonnenen Erkenntnisse werden im letzten Kapitel gegenübergestellt, um zu zeigen, ob körperliche Besonderheiten von professionellen Teams, bereits im Nachwuchsbereich zu erkennen sind. Ergebnisse: Center sind im Durchschnitt größer und schwerer als Forwards, welche wiederum größer und schwerer als Guards sind. Im professionellen Bereich erreichen Guards und Forwards eine höhere durchschnittliche Herzfrequenz als Center. Bei den laufspezischen Leistungstests können Guards und Forwards annähernd gleich gute Ergebnisse vorweisen, während Center bei Übungen mit Körperkraft dominieren. Fazit: Die anthropometrischen Ergebnisse zeigen, dass es einen enormen körperlichen Unterschied zwischen den einzelnen Positionen im Basketball gibt. Die Leistungstests und Wettkampfbeobachtungen bestätigen diese Aussage anhand der entsprechend erbrachten physischen Stärken und Schwächen. Bemerkenswert ist, dass Tendenzen von positionsspezifischen Besonderheiten bereits im Nachwuchsbereich er [...]
doi:10.25365/thesis.60416 fatcat:fxbwnoyktzezdgz2dmjicl3yci