Die Rhabarber (Rheum) nach ihrer Heimath, ihrem Handelsgang und der Sphäre ihrer Verbreitung in Hoch–Asien

C. Riter
1832 Annalen der Pharmacie  
209 mischt , SO enthat die riichhleibende Fliissigkeit eia essigm u m Quecksilberaalz. Es bedarf n u einer fliichligen F-ergleickung , uni zu sehen, dass ich 8us meinen Versiichen kcinen Irrlhuili zilruckzunehmen habe, sic eind zit eiolach ale dass eine TEuschincg hierboi miigiich ware; all& der Schluss, den ich daraus geaogen haba : do= n&nlich kein nsieiseiisaures C)uetkdber.aalz in darstellbarer Form existire, ist vollhoi~rmeu falsch. Herr Professor GO b e 1, dessrn Versuche icll nacli
more » ... he icll nacli seiher Angabc wiederholt und vollkomitlen richlig gefunden babe, hat ~i c h fJr meinen Allgriff auf eine fiir die Wissunschail sehr erspriessliche Weise gerkht. Ich beirachte seine ncuen Versuche als ganz neue Entdeckungen, sie haben denselLen Werlh und werdeti ein noch erhiihetes lnleresse erregen. Miicbe ea ilim gelingeu, seine analjtischen Arbeiteu mit ehen 00 vie1 G h k gegen jeden AngrX zu behaupten. I,. w e i t e A b t h e i l o ng. Naturgeschichte und Pheriuacognosic. Die H habarbcr (R h e u in) nach ihrer Heirnath, ihreni Handelsgang und der SphBre ihrer Vcrbreitung in Hoch-Asien. (Nach einer besondern Mittheilang des Herrn Professor6 C. n i t. ter in Berlin, aiw deasen neuen Auflage des Bande, seiner Etdhunde uber Asien). Das wilde Alpenland urn Sining und den Koko -Nor, mit reinen Schneegebirgen, ist diz wahre HeimatL der Miaharber-21 0 pflmnze ~ tieren \l'urrcl vc,n de.1 Grbirgsl:ew-o!incm t ) : den Sifan, iii den griissten %Viidaiast.n gesaniniclt und an die CJliriescn verkatifl wid. Diesc Pthnne w8rhat zwar auch in Setwbiien unct 8cken-si, aber imtiror m r siif den A4bhingen der Siue-SchPn,oder SchnecgcblrFe, die sich such p.esfwtrt8 bis Lcang-tschthi Sufhchth, ao iveii dic Mailer reiclil , crrtretkcn. Ibr yorkom!:ren schien bishher nur a d diesen Haum b e s c h h k t ZII r e p , wo sie sich zugleich in ganz auaaerordenllicher Piille und Cfiiie zcigt. Die Jesuiten-Miasionare waren, wahi-end ihrerY,andeseuft~shme diescr Gegend, in den Munsten October und Nvuernber nicht selten in Verw*uederung gaettt, durcfi die zehlreichen Kameellvdungcn init dieser Wiarzel , in groaen Sfricknetzen, die ihucn von den Gebirgen litrab begegneten. Schon M a r c o P o 1. (i 2) begeg iiele bier dieselbeErachoinung : und er meint , hier wachse nur dlein die hc8W filiaharbw (Hcrdnrbaro perfettiasima) , die dort yon den Handdsleuten vrrladen in alle Welt gelie, Und sril wie langcr Zeit mag dicse Versendung einer der officinelleten Wurzeln scbon von hieram im Gange seyn? vielleicht schon seitdem S e r e 11 die S e i d e nach dem Wresten verbreiteien , als riwh die h n -Mac. die Urbewohner dieses Rhabarber -Gebirgcs waren. Unverkennbar iet wol bei A n i n i a n an der hekannten Stelle, wo er den. Rhafluss (die Wdga) beechreibt, o d YOTI eher sehr oficineullen. vvuhzel bpSCht, die an ihm wwhse, die maberbcr gemeint. (hwmun Harcefl. X X I I . c. 8. 4. 28. To& &ha picinus est o m 5 irz CU/;~M euperciliis qiuzedam r*egetabiZ+ q.uadem ~w.w'nis gignitur rudiz proyficiena ad mw rm$tip&es mcdeloruntj. Schori Rl a nn e r t bemerLte, dsss d i m dart keineswrges wackze , sondern
doi:10.1002/jlac.18320030214 fatcat:r3ae262ftnb55aezyiv443z2d4