Die Bildungswärme der Oxyde und Sulfide von Eisen, Zink und Cadmium. (Neunte Mitteilung über die Verbindungswärme von sauren Oxyden mit Natriumoxyd)

W. G. Mixter
1913 Zeitschrift für anorganische Chemie  
Uber die BildungswBrme der Mineralien und der wasserfreien Oxyde und Sulfide der Metalle ist bisher verhaltnisma8ig wenig bekannt, wahrend die wasserhaltigen Verbindungen ausfiihrlicher untersucht sind. Der Gegenstand der vorliegenden Arbeit war die Untersuchung einiger Mineralien, wobei auch einige andere Verbindungen berucksichtigt wurden. Abgesehen von einigen wenigen Fallen war der einzige gangbare Weg zur Auffindung der Bildungswiirmen eines MineraIs das Schmelzen mit Natriumperoxyd. Bei
more » ... triumperoxyd. Bei diesem Verfahren miissen die Warmetonungen bei der Reaktion des Minerales und seiner Komponenten mit Peroxyd ermittelt werden. Die Oxyde des Eisens. Die Bildungswarme der Eisenoxyde ist hier bestimmt worden nach dem Nntriumperoxydverfahren und die des magnetischen Oxyds durch Verbrennen des Metalles in Sauerstoff. Zwei Yraparate von Natriumperoxyd kamen zur Anwendung; das eine gab mit 1 g rhombischen Schwefel 5270 cal und das andere 5240 cal; aus diesem Gruiide sind in den folgenden Tabellen verschiedene Wgrmetonungen fur Schwefel angegeben. Das Peroxyd siebten wir durch ein Sieb von '1, mm-Maschen und benutzten nur das feine Pulrer, da es schneller verbrennt und deswegen hohere Temperaturen liefert als das grobe Material. Nach der Beendigung einer Reihe von Bestimmungen wurden die Versuche mit neuen Praparaten wiederholt, ausgenommen beim Ferrooxyd. Der Kurze wegen sind beide Reihen zusammen in die Tabellen eingesetzt. Bus den1 Amer. Jozmz. Sci. (Sill.) ins Deutsche iibertragen von J. KoPPEL-Berlin. Z. anorg. Cheem. Bd. 83.
doi:10.1002/zaac.19130830108 fatcat:ybskxlytrfdjlhfyapqk4hj4oy