Nachtrag zu meiner Arbeit: Versuche einer Serumreaktion der sympathischen Ophthalmie

R. Kümmell
1913 Graefe's Archives for Clinical and Experimental Ophthalmology  
Die Versuche, eine Beeinflussung eines Uveaantigens dutch das Serum yon Individuen, die an sympathischer Ophthalmie erkrankt sind, nachzuweisen~ wurden zun~chst in der Weise fortgesetzt, dass die Darstellung eines hMtbaren Antigens angestrebt wurde. Es ist schon auseinandergesetzt~ d~ss die Hydrolysierung mit schwaeher hTatronlauge ein inkonstantes Result~t geben muss, d~ ja nat~irlich eine gleich-m~ssige LSsung der spezifischen EiweisskSrper nieht gew~hrleistet wird. D~ sich nun aus ~ndern
more » ... nun aus ~ndern Versuchen (Weichardt, StStter und Rosenthal, Zeitschr. f. Immunit~tsforsch. Bd. XIII, 4. Bd. XIV, i u. 2, und Zeitschr. f. Chemother~pie 1), eine 20o/oige GlycerinlSsung Ms recht geeiguetes Konservierungsmittel fiir diese Zwecke erwies, so wurde zun~chst eine Verreibung yon friseher Urea in dieser LSsung im ¥erh~ltnis yon 1:5 hergestellt. Die Priifung dieser L0sung mit dem Serum yon Meersehweinchen, die mit Urea vorbehandett waren, ergab kein vollst~ndig eindeutiges Resultat. Weiterhin wurde noch Uve~nfigen nach der yon Kolle und Stiner (Deutsche reed.. Wochenschr. Nr. 38. 1911) angegebenen Methode mit Aeeton angegestellt, doch versagte hier die Kontrolle mit dem Serum vorbehandelter Kaninchen vol]st~ndig. Die Prfifung der Ser~ bei symp~thischer Ophtha]mie t) wurde jetzt so ~'orgenommen, dass ~usser dem bisherigen Antigen, das also durch leichte Hydrolysierung mit Natronl~uge hergestellt War, such noch ~) Anmerk. Her Prof Elsehnig, Herr Prof. Wessely, sowie Herr PMv.-Doz. Dr. Igersheimer hatteh die Liebenswiirdigkeit, reich durchl]bersendung geeigneter Sera zu unterstfitzen.
doi:10.1007/bf02080371 fatcat:d2fdcfju4jezfohh2ocl2bu57u