Eckhart Pabst (Hg.): Mythen, Mütter, Maschinen. Das Universum des James Cameron

Nikolai Wojtko
2006
Eckhard Pabst (Hg.): Mythen, Mütter, Maschinen. Das Universum des James Cameron Kiel: Verlag Ludwig 2005, 320 S., ISBN 3-933598-71-0, € 24,90 Als in grauer Vorzeit, genau genommen vor nunmehr 40 Jahren, Alfred Hitchcock von Frarn;:ois Truffaut mehrere Tage lang interviewt wurde, ging es für beide um viel, wenn auch lange nicht um alles. Für Hitchcock, der schon zu dieser Zeit ein Meister des populären Kinos war, ging es um die Re-lnszrnierung seiner Filme und deren Begleitumstände innerhalb
more » ... tände innerhalb einer Inten iewdiskussion, mehr aber noch um die Anerkennung seines Filmsachverstandes und einer Neuinterpretation seines bis dato als oberflächlich angesehenen filmischen Schaffens. Mit James Cameron, so könnte man meinen, verhält es sich ähnlich. Mit einem wesentlichen Unterschied: Von einem Ehrenoscar für sein Lebenswerk abgesehen, konnte der Meister des Suspense nie die begehrte Trophäe erringen. Ganz anders hingegen Cameron: Der kanadische Regisseur hat mit Titanic ( 1997) den Oscar-Rekord von Ben Hur (1953) eingestellt. Die Figur des Terminators ist seit langer Zeit Bestandteil der Popkultur und ein fester Begriff des Feuilletons. Trotzdem
doi:10.17192/ep2006.3.1405 fatcat:oe3f7nrwlrhcbfnlfdn5plrxn4