Leichte Sprache. Das Regelbuch

Christiane Maaß
2015
drich, die das Buch mehrfach gelesen und mir zahlreiche Hinweise zur Überarbeitung gegeben haben. Ich schätze mich glücklich, mit ihnen zusammenarbeiten zu dürfen. Ein Dank geht an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Workshops, die mir und uns geholfen haben, unsere Regeln in eine praktikable und verständliche Form zu bringen. Wir haben von ihnen viel gelernt und zudem unterschiedliche Sichtweisen auf das Phänomen Leichte Sprache kennengelernt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des
more » ... Teilnehmer des Netzwerks Leichte Sprache haben uns die Aktivitäten dieser Organisation nahe gebracht und wir sind unsererseits überzeugt, dass wir die Leichte Sprache aus sich ergänzenden Perspektiven gemeinsam weiter voranbringen können. Auch neue Horizonte wie beispielsweise der Einsatz von Leichter Sprache im Rahmen des Schriftdolmetschens zeichnen sich zunehmend ab und wir, die wir Leichte Sprache zunächst für ein rein schriftliches Phänomen hielten, sehen uns neuen Entwicklungen gegenüber, die uns aufmerken lassen und uns zum Nachdenken anregen. Auch dem Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte (LBZH) Hildesheim fühle ich mich in Dankbarkeit verbunden. Sein Direktor, Joachim Achtzehn, hat mich und uns stets freundlich empfangen, die ersten Leichte-Sprache-Projekte mit uns zusammen durchgeführt und unsere Arbeit durchgehend mit Interesse begleitet, wofür ich mich sehr bedanke. Gehörlose aus dem LBZH haben für unsere Übersetzungen als Prüfgruppe gewirkt; wir haben sehr viel von ihnen lernen dürfen. Frau Mörsch vom LBZH ist viele Male als Dolmetscherin für uns tätig geworden und hat uns auch sonst bei der Durchführung von Prüf-und Präsentationsterminen unterstütztein herzliches Dankeschön auch an sie. Mein ganz besonderer Dank gilt Dana und Jörg Apel, ebenfalls vom LBZH, die uns in vielfältiger Form unterstützt haben und noch immer unterstützen. Ihnen widme ich dieses Regelbuch und gebe damit meiner Hoffnung Ausdruck, dass sich unsere fruchtbare Zusammenarbeit fortsetzen möge. Christiane Maaß Hildesheim, im November 2014 ZUR REIHE "BARRIEREFREIE KOMMUNIKATION" Das Buch ist Band 1 der neuen Reihe "Barrierefreie Kommunikation" im Lit-Verlag, die von der Forschungsstelle Leichte Sprache herausgegeben wird. Mit dem Lit-Verlag verbindet mich eine jahrelange Kooperation, aus der inzwischen zahlreiche Bände in unterschiedlichen Reihen hervorgegangen sind. Diese Reihe ist jedoch ein Novum. Sie soll Bände unterschiedlicher Fachrichtungen vereinen, die sich mit dem Thema Barrieren und Inklusion im Kommunikationsbereich auseinandersetzen. Leichte Sprache ist hier ein wichtiges Instrument, aber es gibt auch andere Barrieren für die Kommunikation, beispielsweise solche, die die visuelle Erkennbarkeit, die Gestaltung von Medientexten, das Design interaktiver Eingabeformulare und viele andere Aspekte betreffen. Wir möchten dabei den Versuch unternehmen, Bände, die sich im engeren Sinne im wissenschaftlichen Diskurs platzieren, neben solche zu stellen, die sich eher an der beruflichen Praxis oder der universitären Lehre ausrichten, etwa Einführungen oder Regelbücher wie das vorliegende. Unsere Hoffnung ist es, dass der Bereich auf diese Weise umfassend ausgeleuchtet wird und sich die verschiedenen Diskursfelder gegenseitig stützen, so dass das große Projekt Inklusion in unserer Gesellschaft letztlich tatsächlich gelingen kann.
doi:10.25528/018 fatcat:7ro5mtnunrdkhfhnksutg4tohy