Vermischtes

Ludwig A. Rosenthal
1896 Zeitschrift für die Alttestamentliche Wissenschaft  
i. Jerem. 2, 22 ^ an» nnia ψ ^ππι in» *tosn a« "TJX Dieses Prophetenbild, so einfach an sich, erlangt noch eine besondere Bedeutung, wenn man es in seinen Beziehungen zum Reinheitsgesetze betrachtet. Das scheint V. 23 auch zu gestatten. Oft finden wir die sittlichen M ngel Israels von den Propheten mit ΓΠΑΠ ΠΚ01Β verglichen. Damit h ngt die mischnische Lehre vom DfO zusammen, also vom Flecken, der sich auf dem Untergewande zeigt und bei dem dann zu entscheiden ist, ob er eine "unreine Farbe"
more » ... . Hier kann uns nun die Mischna Nidda 9, 6 belehren. Sie lautet: Dran ty pOJ» p»D njQP, darunter auch ΓΗΪ31 ΊΠΧ Wenn die Farbe all diesen Salben und Spezereien Stand h lt, dann deutet sie auf K tD m, und mit Recht ist dann von einem DJTD die Rede. Geht sie fort, bevor man all' die sieben Arten angewandt hat, so kann sie milde aufgefasst werden. Das Prophetenwort hat nun eine klare Deutung: "Reibe nur mit jenen Salben ber das Gewand -Flecken bleibt Flecken!" Dabei hat diese Erkl rung noch das Gute, dass sie neben der einfacheren, die jedem Leser bei diesem Worte aufd mmert, recht gut bestehen kann. 2. Lev. 25, 36 iVaini T»i 1ΠΚΟ npn h$ gibt die Peschitto wieder I&uoio ijjo «u* O ! Jl. Die Bedeutung von ^ ist fest bestimmen; wie ist von hier aus zu *]ΒΟ, zum Begriffe des Wuchers zu kommen? Auch hier kann der Talmud aushelfen. Die Mischna Babamezia 5' lautet: 1ΠΓΚ1 "JB^ ΪΠΓΚ 21* Brought to you by | Cambridge University Library Authenticated Download Date | 6/7/15 12:13 PM
doi:10.1515/zatw.1896.16.1.315 fatcat:vzeabgmmdnh4nii3o4rk2ekh64