Ueber spectrometrische Verwendung von Helium

Armin Tschermak
1901 Pflügers Archiv: European Journal of Physiology  
Die Wellenlangenaichung von Spectralapparaten oder Versuchsanordnungen far spectrale Lichter pfiegt durch Einstellung auf die Fr au n h o f e r' schen Linien des Sonnenspectrums oder die hellen Linien der Flammenspectra gewisser Metalle zu geschehen. Vor Allem bediirfen improvisirte Versuchsanordnungen einer wiederholten Aichung, zu welcher Sonnenlicht entweder gerade nicht zu Gebote steht oder vielleicht schwer an die geeignete Stelle gespiegelt werden kann. Die Verwendung tier Metallspectra,
more » ... ier Metallspectra, speciell Caesium 621, 601, 599, 459, 456 mtt mit hellen Zwischenriiumen zwischen den hellen, scharfen Linien; Calcium 616, 559, 423; Indium 451, 410; Kalium 770, 694, 404; Lithium 670,6 610 ; 9 Natrium 589,6 ; Rubidium 795, 781, 630, 621, 617, 422, 420; Stroi~tium speciell 461 ; Thallium 535 ist umsti~ndlich und schon wegen der relativen Fltichtigkeit der Substanzen kostspielig. Auch kommen genfigend helle Linien im kurzwelligen, stark dispergirten Theile des Spectrums nur dem Strontium (461), Caesium (459 und 456), Indium (451, Linie 410 wenig hell) und Rubidium (422 und 420) zu: die Linien des Kalium (404) und des Calcium (423) sind yon nur massiger Helligkeit. Far die Spectralregion yon 535 bis 461 mit ihren rasch vom Gelblich-
doi:10.1007/bf01660194 fatcat:bim7s4rlefgajhfr4ihdfdicbu