Maladies du cuir chevelu. II. Les maladies desquammatives. — Pityriaasis et alopécies pelliculaires

A. Wolff
1905 Archives of Dermatological Research  
In erstaunlich kurzer Zeit nach Publikation des ersten Teiles erscheint der zweite nicht weniger interessantc Band der M. du cuir chevelu~ die squara6sen Krankheiten umfassend. Ira Laufe der letzten Dezennien ist die Lehre dieser Krankheiten iraraer konfuser geworden. S. unterwirft sie einer vollst~ndigen Um-arbeitung~ er ist bestrebt, dera alien Begriff der Pityriasis wieder seinen richtigen Platz zu verschaffen. Wie er in seinem Vorwort sagt: ,Ce ]lyre va restituer au Pityriasis siraple
more » ... iasis siraple d~autrefois son existence propre, et fournira un crit~re anatoraique et bact~rien de sa specificitY. I1 le replacera dans ]a nosographie comrae une esp~ce morbide, et non eorarae une phase symptoraatique coniingente. Et non seulement le pityriasis capitis de Will an va reprendre son autonoraie distincte, mais il va devenir 17esp~ce princeps, la Maladie-m~re d~o~ proe~deut tous lea pityriasis s squaraes grasses ou st~ato~des, diffus ou figures, tort rattaehgs par les uns s l'ecz~raa et par les autres ~ la s~borrh~e s~bac~e." In diesera Satz finder sich sehon die Quintessenz des ganzen Buehes, welche in meisterhafter Weise und rait musterhafter Dokumentierung darin welter entwickelt wird. Der erste Tell, der 250 Seiten urafal3t, enthiilt eine eingehende geschicht]iche Studie der ]~rage der schuppenden Hautkrankheiten~ yon der griechiseh-lateinischen Periode bis zur Jetztzeit. Aus dieser ~iul~erst interessanten und grfindlichen historischen Zusararaenste]lung zieht S. philosophische Schlfisse, die sich in foigenden Punkten resumieren lassen: Es ist beraerkenswert, dal~ dureh so viele Jahrhunderte so wenig Autoren sieh darait bemfiht haben, dasjenige zu lernen, was ihre Vor-g~nger schon fiber dieses Thema geleistet hatten. Wfirde man eine voll-st~ndige Geschichte der Derraatologie schreiben, so wfirde sic sehr viel zur internationalen Einigang zu eincra Ganzen, der Hauptfragen der Derraatologie ffihren, welche fiberhaupt nicht so zahlreich sind, als es scheint. Ferner dr~ngt sich der Gedanke auf, wie sonderbar es erseheint, da~ die Autoren, welche sieh mit der Frage beschiiftigen~ zu so fabelhaft kontra-diktorischenResultaten ge]augt sind, and nicht nur diejenigenj welehe in verschiedenen Zeiten lebten, sondern auch die, welehe deraselben Zeitraura angehSren, l)ber keinen Punkt finder man Einigung, wede~' fiber die syraptoraatisehen Eigensehaften, oder die Begrenzung der Pityriasis, noeh deren Ursachen und Entstehungsmechanisraus. Naraen finde~ man
doi:10.1007/bf01991094 fatcat:lhwpj5vp4bfldpuyt7xa4exxhe