Nachtrag zu dem Aufsatze: Beiträge zur Lehre vom Fruchtwasser und seiner Entstehung

L. Prochownick
1877 Archiv für Gynäkologie  
Prochowniek, Nachtrag zu dem Aufsutze: Beitri~ge zur Lehre u. s. w. 561 keine Fruehttheile zwischen sieh fassen. Eine solehe Lage der Zange, wobei das untere Rumpfende gleiehsam you einer metallenen Schlinge umgeben ist, wird natiirlich nur mtiglieh~ wenn der Steiss bis zum Beckenausgange herabgetreten. Nm" auf solche F~tlle erstreekt sich meine Erfahrung und nm-ftir, solehe F~tlle gilt mein Satz: "die Ausziehung des Steisses mittels der gebr~tuchliehen Kopfzange verdient als ein leieht
more » ... ein leieht ausffihrbares, ffir Mutter nnd Kind in jeder Beziehung gefahrloses Verfahren anderen Methoden gegentiber den Vorzug. Htiter benutzt die Zange, mn den Steiss wirklieh herabzuziehen; er ftihrt an (1. e., S. 203), dass das Instrument nut dann eine siehere Lage erhalten kann, wenn die beiden Ltiffel (tber die Troehanteren hinwegliegen, so dass bet der ersten Steissstellung der linke LSffel iiber den reehten Troehanter, der reehge iil)er den linken Troehanter gelegt wird; in anderer Weise die L~ffel an den Steiss zu applieiren, set wohl mtiglieh, die Extraction am Steisse abet alsdann unausfiihrbair oder yon sehweren Verletzungen begleitet. Ieh besitze, wie gesagt, aber einen derartigen Gebraueh der Zange keine Erfahrung, muss jedoeh andererseits tIiiter gegeniiber festhalten, dass, wo es sieh um eine sogenannte Ausgangszange-handelt, d. h. die dutch die Resistenz des Beekenbodens verhinderte Lateralflexion des Rumples begtinstigt werden moll --reeht wohl eine yon der seinigen abweiehende Lagerung der Zange, wie meine Fitlle lehren, nieht nur mgglieh, sondern allein zul~ssig ist.
doi:10.1007/bf01765204 fatcat:qtppis6fxfgibdviohphlranie