Besprechungen

Philipp Frank, W. E. Bernheimer, P. Schröder, W. Wangerin
1922 Die Naturwissenschaften  
690 Besprech.ngen. Die Namr-Wissensohaften lung der seiehten Meeresgriinde, die b.essere Ern iih r ungs~bMi.n:gungen boten. Damit ging eirm &as~bi,ld.ung .des hs~drostatischen Apparates Hand in tIand, der n atiirlich -nicht auf ~atle, sondern nut. ,auf ein bestimmtes Dructwerhiiltnis eingestellt Werdea konnte. Die Ammouiten warden nich~ sowohl zu be.zelctmenden Fos,sili,en e.in,er bestimmten Gestei.nsbildung, a]s zu solchen elner bestimmten Tiefe. Es liegt auf ,tier 'Hand, ,da~ ~hnen ~un ,die
more » ... a~ ~hnen ~un ,die flachen" weite~ Sche%fmeere ,d,er .mesozoisch.en Zelt ein Optimum der Leben,~bedJ.~gu,n,gen sieherten. Wenn die Tiefenverhgltni.s,se weehsdten, konnten ,die Am-mon~ter~ sich. 'bis zu ei.~em gewissen Grade anpa,ssen; wur.den die ¥erhiiltnisse zu ~nbe.st~ndig, so starben sic aus. In,so~er.n h,at also ein teilL ~e~ses Ausster'beu. mehr~a.eh stxttgeh.a~bt, aber erst an der Gren,z,e yon t(re~de un4 Terrier wurden die Bed'ingungen so un!gfin.stig, dab e}ne Rettung nJeht mehr mSglich war. Die ,se}ehten U~erglirtet kamen fiir ,den Sta, mm weniger in Frage, denn die zartbescha]ten Tiere haben ~bewegtes W.asser und Br.andung yon jeher gemieden, tiler waren sie ~egeniiber den Sehnecken i,m NaehteiI, welchen .die Eroberur~g ,der Flachsee und yon dort a~us des Siigwassers und ,des Lande,s viel b.esser geI.~ng. Es i~t a~ber bezeichnen, d" dab ,die gleiche Tendenz 'in ,der Formenentwickl.ung tier ~Seha]e auch den Schnecken i~nnewo~hat. A ueh bei ihnen sehen wit .in ,der A'ltzei:t s~n.me~ri.sehe, kugdige, freischwimmende Geh~u,s.e (Bellerop£on); .sie g~hen ,aber ,bald zu der in zwei E benen aufgerollten Spirale fiber und erobern sich dadurch entschlossen de~ Ufergiirtel. Die Ammoniten..haben mehrfa.oh An-s~tze zu einer gleiehen Entwi,cMung gemach~
doi:10.1007/bf01565700 fatcat:blqngpykzffgfcx3zx2uuzftzy