Eine Filterpresse als Dialysator

J. Bongartz
1904 Analytical and Bioanalytical Chemistry  
246 Berieht: Allgem. analyt. Methoden etc. 2. Auf angewandte Chemie bezfigl. Eine Filterpresse als Dialysator beschreibt J. B o n g a r t z i). Die Presse ist far den Dialysierungsvorgang mit vier Rahmen far den aufzunehmenden Liquor, mit fttnf Ablaufkammern und mit acht mit Durchlauf0ffnungen versehenen Pergamentbliittern ausgestattet. Jeder Rahmen kann 1250cc Fltissigkeit aufnehmen. Die Dialyse dauert hSchstens 48 Stunden. Bei Verwendung der ftinf Rahmen kSnnen.innerhalb eitier Woche bis 18
more » ... tier Woche bis 18 Kilo Liquor Ferri dialysati fertig gestellt werden. Einen neuen l~,indampfapparat unter Benutzung eines S i e m e n sschen invertierten Regenerativ-Gasbrenners hat W a It e r H e m p e 12) schon vor l';tngerer Zeit konstruiert. Der Apparat besteht aus dem genannten Brenner mit Abzugsvorrichtung, welche auf einem abgesprengten Glaszylinder sitzt. Letzterer ruht auf einem hoch und tie[ verstellbaren Tellergesteli, das mit dem Zylinder durch Sand abgedichtet wird und zum Aufsetzen yon Schalen oder Tiegeln dient. Diese kOnnen dem Regenerati~'brenner leicht gen~hert werden. Es wirkt so die Hitze des verbrennenden Gases yon oben auf die zu verdampfende Fltlssigkeit. Zweckmiifsig soll die Flamme unmittelbar auf die Fltissigkeit treffen. Es wird hierbei einerseits ein rasches Abdampfen erm0glicht, und andererseits, wie H e m p e l festgestellt hat, gerade durch das dichte. Heranbringen der Flamme an die Fltissigkeit eine Absorption der aus dem Gas entstandenen Schwefels~ure vermieden Das Abdampfen vollzieht sich weit rascher als auf dem Wasserbade und ohne jegliches Spritzen, auch findet das Abdampfen sofort naeh dem Anziinden des Apparates statt, die Abdampfung kann ausserdem jeder Zeit reguliert werden. Den stOrenden Einfluss der sehwefligen S~ure der Gasflamme
doi:10.1007/bf01399479 fatcat:kvdfni5cnbcn3hhx7ur4zifuhi