Methodisches Entwickeln von Diensten für Kooperationen am Beispiel der Zusammenarbeit in der öffentlichen Verwaltung [article]

Markus Wiedeler, Technische Universität Berlin, Technische Universität Berlin, Herbert Weber
2007
Durch die Globalisierung und Dynamik des Wettbewerbs ist die Fähigkeit eines Unternehmens flexibel, arbeitsteilig und effizient als Partner in Wertschöpfungsketten agieren zu können wettbewerbskritisch geworden. So ist die Fähigkeit zur Kooperation und diese dynamisch gestalten zu können für Unternehmen existenziell. Ausgehend von dieser Fragestellung wird in dieser Arbeit ein Konzept zur Modellierung und informationstechnischen Unterstützung kooperativer Arbeit entwickelt. Grundsätzliche
more » ... chaften des Ansatzes sind: –Modellierung, systematische und sukzessive Spezifikation von Kooperationsprozessen durch verschiedene Benutzergruppen –strikte Service Orientierung Dazu werden aus den Prozessen für Aktivitäten entsprechende Dienste bestimmt, die von den Partnern der Kooperation zur Zusammenarbeit genutzt werden können. Dienste als autonome Leistungen sollen als gemeinsam genutzte Dienstleistung auch die koordinierenden Aufgaben unterstützen, welches gezeigt wird am Beispiel der öffentlichen Verwaltung, in der viele Aufgaben schon durch z.B. gesetzliche Vorgaben definiert sind. In der Prozessmodellierung werden Aktivitäten weiter in Aufgaben und Aktionen unterschieden. Die komplexeren Aufgaben werden von Diensten unterstützt und die Aktionen durch Basisdienste. Dienste unterstützen somit immer den die Aufgabe beschreibenden Teilprozess. Für die Autonomie des Dienstes muss diese Beschreibung alle notwendigen Informationen umfassen, wie z.B. Ablauf, Informationen, Stakeholder. Für die Organisation, Entwicklung und Nutzung von Diensten werden drei Rollen unterschieden: Der Diensteanbieter als Realisierer und Anbieter der Dienste, die Diensteanwender als die Partner der Kooperation, die die Dienste nutzen und der Domain Engineer, der für die Definition der Dienste und die konsistente Umsetzung verantwortlich ist. In einem in der Arbeit entwickelten Lebenszyklusmodell für Dienste analysiert der Domain Engineer aufgrund seines Domänen spezifischen Wissens die Prozesse und identifiziert Aufgaben, die sich für die Unter [...]
doi:10.14279/depositonce-1528 fatcat:d7j67n5plbeldel4ate5d54mae