Tanz der Toten - Todestanz. Der monumentale Totentanz im deutschsprachigen Raum. Eine Ausstellung des Museums für Sepulkraikultur Kassel, 19. September bis 29. November 1998. Begleitband hrsg. vom Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur, Dettelbach, Verlag J. H. Röll; Kassel, Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V., Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur. 1998.351 S. Reich illustr. DM 148.-. ISBN 3-89754-128-9

Roger Seiler
2000 Gesnerus  
als eigene Briefe rechnet) aus gut 30 Jahren kaum einen regelmässigen Informationsaustausch zuliessen. Überzeugend weist Steinke nach, dass jedem Schreiben eine oder mehrere Absichten zugrunde lagen, die meist die Publikation oder den Erhalt von Büchern und Zeitschriften betrafen: «Letztendlich drehte sich alles ums Buch» (S. 19). Auch gelingt es ihm, aus den eher geschäftsmässigen Briefeneine wirkliche persönliche Freundschaft entwickelte sich zwischen den Partnern nieweitere
more » ... e Schlussfolgerungen zu ziehen, insbesondere die Beziehung zu dritten Personen betreffend, die zum Freundeskreis beider Briefschreiber gehörten. So war es letztlich Hallers Auseinandersetzung mit dem Erlanger Medizinprofessor Schmidel, einem Trew nahestehenden Kollegen, die dazu führte, dass «nach 1753 kein richtiger Briefwechsel mehr zustande» kam (S. 32). Die doch recht weitreichenden und sich nicht nur auf vorliegendes Exempel beziehenden Thesen zum «nützlichen Brief» sowie zur Bedeutung von Korrespondenznetzen hätte freilich eine eingehendere Analyse verdient, als Steinke dies in seinerverständlicherweise auf die Bedürfnisse einer Edition zugeschnittenen -Einleitung vornimmt. Immerhin ist hier, wie schon in Thomas Schnalkes grosser Studie über Med/z/n im Brie/ (1997),
doi:10.1163/22977953-0570304051 fatcat:q3mn3ayy4jharosdnd534jexxa