Vorwort [chapter]

1835 Fragmente des Wolfenbüttelschen Ungennanten  
^/as Fragment vom Zwecke Jesu und feinet Jünger sollte, meinen ersten Gedanken nach, durch mich entweder gar nicht, oder doch nur irgend einmal zu seiner Zeit, in eben dem abgelegenen so wenig be suchten Winkel Bibliothekarischen Auskehrkchts erschei nen, in welchem die übrigen Fragmente erschienen sind. Ich lasse mir es ungern früher aus den Händen win den: aber wer kann für Gewalt? Gleich Anfangs muß ich sagen, daß dieses Frag, ment zu dem Fragmente über die Auferstehungsgeschkchie gehöret,
more » ... lches bereits so viele Federn be schäftiget hat, und wahrscheinlich noch lange immer neune gegen eine beschäftigen wird, bb ihr Heil gegen die übrigen Fragmente versuchen möchte. Die Ursache dieser Erscheinung, daß eben das Fragment über die Auferstehungsgeschkchte soviel Ath leten wecket, ist klar. Die Sache worüber gestritten wird, ist so wichtig, und der Streit scheinet so leicht zu seyn! Jeder Homilet, der sich getrauet ekneOsterpredigt zu halten, getrauet sich auch mit meinem Unbe kannten hier anzubinden. Krüppel will überall vorantan zen : und er läßt mehreres drucken, was nur eben verdiente gesagt zu werden,und auch das kaum verdiente.
doi:10.1515/9783112637104-001 fatcat:epaprt5hard7ngzpj63tsgrei4