(2. Completion) Zum Gehirn-Geist.Prozess Des Homo Sapiens Im Jung-Paläolithikum

Lars Hennings
2017 Zenodo  
Die Bewegungskraft der Evolution ist bekannt, als Stichworte reichen hier: die biologische zufällige Mutation und die Anpassung an die Umwelt. Doch was treibt nach seiner biologischen Stabilisierung die nur noch soziale Ent­wicklung des Homo sapiens an, wenn die natürliche Veränderung der Men­schen (vorläufig) zu Ende ist? Das Denken! Hinter der hohen Stirn arbeitet nun vor allem ein erweiterter Präfrontaler Kortex, der unserer Art/ Spezies einen kognitiven Systemwechsel gegenüber Frühmenschen
more » ... nüber Frühmenschen ermöglichte, eine bis heute wachsende immense Lernfähigkeit, wie ich es in einer Studie aus­führlich zeige. (2016) Hinsichtlich einiger Themen sind Ergänzungen nötig, (2017) die ich mit diesem Papier über die Grundlagen des Gehirns und des Denkens fortsetze. Es geht um die alte Frage: Geist oder Natur, die hier aber nicht philosophisch besprochen wird, sondern im Sinne empirischer Soziolo­gie. Denken und damit Handeln sind das Ergebnis des Wirkens der Neuronen mit ihren synaptischen Verknüpfungen im Gehirn, wo die äussere und innere (Körper-) Umwelt in "Karten" aufbereitet wird; wie wir es schon beim Wen­den des Blicks "sehen". Diese dynamischen Repräsentationen, durch die Ner­venzellen selbst und zwischen ihnen, stehen für materiale, also wiederum bio­logisch wechselwirkende Prozesse, während das Gehirn von Erwachsenen im Ganzen unverändert scheint, obwohl es permanent in Bewegung ist; aller­dings teilen Hirn- und Herzzellen sich nicht. Gehirn und Denken bilden ein komplexes System, das durch Eigenbewegung in Echtzeit unsere Eindrücke aufbereitet und zum weiteren Denken zur Verfügung stellt, was wir – soweit bewusst – als Regung unseres Geistes empfinden, als immateriell, während andere neuronale Aktivitäten – meist unbemerkt – Körper und Organe kontrollieren. Diesen Geist gilt es als Ausdruck materieller Prozesse zu unter­suchen, nachdem neuere Kenntnisse der Neurowissenschaft und der Entwick­lungspsychologie das Funktionieren des Gehirns ein gutes S [...]
doi:10.5281/zenodo.883477 fatcat:vlstdiphsnfbtev3xueazhhot4