Kommunikationsdesign und Visualisierung von Informationen [chapter]

Udo Bleimann, Harald Reiterer
2001 Berichte des German Chapter of the ACM  
Besonderes Anliegen der Organisatoren ist es, die Themengebiete Kommunikationsdesgin (Teilgebiet der Gestaltung) und des Information Visualization (Teilgebiet der Mensch-Computer-Interaktion) miteinander ins Gespräch zu bringen um voneinander zu lernen. Dazu werden von beiden Disziplinen jeweils exemplarische Ergebnisse vorgestellt, um die unterschiedlichen Sicht-und Herangehensweisen bei der Visualisierung von Information deutlich zu machen. Dadurch sollen im Kreise der Workshopteilnehmer
more » ... ssionen initiiert werden, die zu einem Erfahrungsaustausch und zu einem gegenseitigen Lernen beitragen. Der Workshop zielt daher auf die aktive Einbeziehung aller Teilnehmer in den Gesprächs-und Erkenntnisprozess und ist nicht als "Tagung in der Tagung" gedacht. Der zeitliche Umfang liegt bei drei bis vier Stunden, wobei bei interessanten Diskussionen kein abrupter Abbruch vorgesehen ist. Der Workshop wendet sich an eine Gruppe von möglichst nicht mehr als 30 Personen, da ein größerer Kreis das angestrebte Gespräch sehr erschweren würde. Folgender Ablauf ist geplant: Selbsterfahrung für die Teilnehmer In den ersten 30 Minuten ist ein Gruppenspiel geplant, das von einem Kommunikationstrainer angeleitet wird. In diesem "Spiel" geht es um nonverbale Kommunikation; es ist absolut voraussetzungslos. Es ermöglicht jedem Teilnehmer eine Selbsterfahrung, die als Grundlage für die anschließenden Vorträge und Gespräche sehr hilfreich ist. Vorträge und Systemdemonstrationen Im informativen Hauptteil des Workshops sollen die beiden "Schulen" der visuellen Informationsbewältigung exemplarisch vorgestellt werden, um die Ansätze einer Annäherung im dritten Teil fundiert diskutieren zu können. Aus dem Bereich des Kommunikationsdesigns sind dazu zwei Kurzbeiträge geplant. Demonstration des interaktiven Projekts "Infoline": Studenten des Media System Design der FH Darmstadt (ein fachübergreifender Studiengang) stellen den Prototyp eines Event Management Tools vor, das am Beispiel einer fiktiven Kulturwoche die visuelle Information, Response Erfassung und Bedarfsplanung eines Events über das Internet ermöglicht (Projektleitung: Prof. Bleimann, Prof. Puttnies). Hierbei wird u.a. auch das gemeinsame Vorgehen von Designern, Informatikern und Wirtschaftlern demonstriert.
doi:10.1007/978-3-322-80108-1_47 fatcat:m4matvfpuvbi3abxiwnij3hjt4