Assessing Conditions for Influence of Interest Groups in the EU Assessing Conditions for Influence of Interest Groups in the EU Institut für Höhere Studien (IHS), Wien Institute for Advanced Studies, Vienna Contact

Irina Michalowitz, Irina Michalowitz, Irina Michalowitz
2005 unpublished
teaching and research staff, visiting professors, graduate students, visiting fellows, and invited participants in seminars, workshops, and conferences. As usual, authors bear full responsibility for the content of their contributions. Das Institut für Höhere Studien (IHS) wurde im Jahr 1963 von zwei prominenten Exilösterreichern-dem Soziologen Paul F. Lazarsfeld und dem Ökonomen Oskar Morgenstern-mit Hilfe der Ford-Stiftung, des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht und der Stadt
more » ... icht und der Stadt Wien gegründet und ist somit die erste nachuniversitäre Lehr-und Forschungsstätte für die Sozial-und Wirtschafts-wissenschaften in Österreich. Die Reihe Politikwissenschaft bietet Einblick in die Forschungsarbeit der Abteilung für Politikwissenschaft und verfolgt das Ziel, abteilungsinterne Diskussionsbeiträge einer breiteren fachinternen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die inhaltliche Verantwortung für die veröffentlichten Beiträge liegt bei den Autoren und Autorinnen. Gastbeiträge werden als solche gekennzeichnet. Abstract An important factor for the ability of interest groups to contribute to democratic decision-making is the balance between their input and the political autonomy of decision-makers. This article focuses on the results of four case studies of decision-making in the fields of IT and transport in the EU. These case studies show that private actors do contribute to decision-making, but they are less influential for EU politics than anticipated. Based on the case studies, this article assesses how and to what extent interest groups contribute to decision-making in the two sectors, in the context of the EU's political structure and, notably, its alleged democratic deficit. Zusammenfassung Die Fähigkeit von Interessengruppen, zu demokratischen Willensbildungs-und Entscheidungsprozessen beizutragen, wird entscheidend von der Balance zwischen ihrer Interessenartikulation und der politischen Autonomie der Entscheidungsträgerinnen und-träger beeinflusst. Dieser Artikel präsentiert die Ergebnisse von vier Fallstudien über europäische Entscheidungsprozesse in den Feldern IT und Verkehr. Diese Fallstudien zeigen, dass private Akteure zwar zur Entscheidungsfindung beitragen, aber weniger einflussreich sind als allgemein angenommen. Auf der Grundlage dieser Fallstudien untersucht dieser Artikel im Kontext der politischen Struktur der EU und insbesondere im Zusammenhang mit dem häufig genannten demokratischen Defizit der EU, wie und in welchem Ausmaß Interessengruppen zur Entscheidungsfindung in den beiden Sektoren beitragen.
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