Ueber die Untersuchung der in den Zuckerfabriken angewendeten Knochenkohle hinsichtlich ihres Kalkgehalts

1858 Archiv der Pharmazie  
Kalkgehalt der Knodenkohle. sauren Kalk aufnimmt. Erhitzt man fast zum Siedea, so coagulirt eine organische Materie, die Losung bleiht alkalisch. Ammoniak fdlt aus dieser Losung phosphoraauren ICalk, und filtrirt man nun, so bekommt man eine ganz klare Fliissigkeit, die wenig von der organischen Materie enthiilt. Setzt man hierzu eine ammoniakalische Losung einea Knlksalzes, so fzllt sogleich eine Menge phosphorsaurer Knlk mit Kalkverbindungen organischer Korper. Es muset also durch die
more » ... o durch die Fiiulniss Phosphorsaure BUS den Knochen frei gemacht sein und, was zu beachten ist, ihre Losung hat alkalische, nicht aaure Reaction. Wirklich wird phosphorsaurer Kalls. durch einen Strom von Kohlenssure zersetzt. Die Lnsung der Phosphorsiiure, .die durch Fadniss von Knochen unter Wasser vor sich geht, enthiilt zwar etwas kohlensauren Kalk, aber die alkalische Reaction scheint nicht claher zu ruhren. V\rahrscheinlich bleibt die Phosphorsiiiire in Verbindung niit einem Prote'inkiirper, der neutralisirt. (Edinh. new pliilos. .lourn. -Chem. C'entrbl. 1857. No. 28.) B.
doi:10.1002/ardp.18581440313 fatcat:ogaegjxzpzgk7fqxkqtimgticy