Dokumentation der Weinbauforschung

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2016
Ober aktuelle Themen stellt die Do}tumentation der Weinbauforschung die Literatur der letzten 10 Jahre zusammen. Diese Zusammenstellungen -mit zahlreichen Referatenkönnen zum Selbstkostenpreis bezogen werden. Die Preise verstehen sich zuzüglich Ver sandspesen. Weitere Reihen sind in Vorbereitung. The Documentation compiles literature on topical subjects published over the past 10 years. These titles -accompanied by numerous abstracts -are obtainable at cost-price. The prices are to be
more » ... are to be understood plus forwarding charges. Further series are in prepa ration. Bisherige Veröffentlich�ngen: Publications at presen\ available: 1) Veröffentlichungen über den Gehalt an schwefliger Säure in Mosten und Weinen ( 129 Titel und Referate). ( 5,-DM) Publications on the sulphurous acid content of musts and wines ( DM 5.-) ( 129 titles and abstracts). 2) Veröffentlichungen über Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und Herbiziden in Weinbeeren, Traubenmost, Traubensaft und Wein ( 162 Titel und Referate). ( 5,-DM) Publications on residues of plant protectives and herbicides in grape berries, grape must, grape juice, and wine ( 162 titles and abstracts). 3) Veröffentlichungen über Kreuzungszüchtung bei der Rebe ( 166 Titel und Referate). Publications on cross breeding of vines (166 titles and abstracts). 4) Veröffentlichungen über Wasserhaushalt und Bewässerung der Rebe (471 Titel und Referate). Publications on water economy and irrigation of vines (471 titles and abstracts). 5) Veröffentlichungen über die Mineralstoffernährung der Rebe ( 1033 Titel und Referate). Publications on the mineral nutrition of vines ( 1033 titles and abstracts). ( 5,-DM) ( 5,-DM) ( 8,-DM) ( DM 8.-) ( 16,-DM) ( DM 16.-) DOKUMENTATION DER WEINBAUFORSCHUNG 326 A. ALLGEMEINES KoNOWALCHuK, J., SPBrns, J. I.: Virus inactivation by grapes and wines · Virusinaktivierung durch Weinbeeren und Weine Appl. and Environ. Microbiol. 32, 757-763 (1976) Traubensäfte, wäßrige Extrakte von Weinbeeren und Weine vermögen Poliovlren zu Inaktivieren. Die 4 untersuchten Virustypen zeigten bei verschiedenen pH-Werten einen unterschiedlichen Inaktlvierungsgrad; bei pH 7 und nach 24 h Inkubationszeit wurde der größte Hemmeffekt erzielt. weine wirken weniger stark hemmend als Traubensäfte, Weißweine wiederum weniger stark als Rotweine. Die für die Inaktivierung verantwortlichen Stoffe werden in der Beerenhaut vermutet, und deren Molekulargewicht konnte dem Bereich 10 000-30 000 zugeordnet werden. H. Steffan (Gellwe!lerhof) VoGT, E., GöTZ, B. (Hrsg.): Weinbau· Viticulture Verl. Eugen Ulmer, Stuttgart, 452 S. (1977) Die neue, unter Mithilfe neuer Autoren überarbeitete Auflage stellt Inhaltlich und in der Ausstattung eine wesentliche Verbesserung dar. Entsprechend der Zielsetzung des Herausgebers, für Winzer, Absolventen von Fachschulen und Weinfreunde ein Lehr-und Handbuch zu erstellen, wurde eine leicht verständliche und dadurch mitunter auch eine sehr vereinfachende Darstellung bzw. Deskription von Sachvorgängen ohne Kausalanalyse gewählt. Das Ergebnis Ist daher für den kritischen Leser nicht immer befriedigend, wenn z. B . auf S. 51 davon gesprochen wird, daß bei der Holzreife anstelle der Epidermis braunes Korkgewebe tritt, auf S. 58 zwar auf Gibberellin hingewiesen wird, das ebenso bedeutsame Cytokinln und Abscisin aber unerwähnt bleiben; auf s . 65 wird festgestellt, daß eine Beere Zucker veratmet, ohne daß darauf hingewiesen wird, daß die Apfelsäure ein wichtiges Atmungssubstrat bildet; unklar ist, wie sich stark tragende Rebstöcke "Im milden Winter erholen können" (S. 110), daß die Rebe eine "frostempflndllche Pflanze" ist (S. 235) u.a.m. Dessenungeachtet vermittelt das Buch eine Fülle von Details, so daß es für den angesprochenen Leserkreis empfohlen werden kann. G. Alleweldt (Hohenhelm und Geilwellerhof)
doi:10.5073/vitis.1977.16.325-360 fatcat:7eill6mglndynfrgc4u242fnsa