Ueber die Aethylcrotonsäure

W. Petrieff
1873 Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft  
niederer Temperatur ausgefiihrt worden war, etwas auffallig erscheinen, und es wurde daher bei einer zweiten Operation das gebildete Chlorid irn luftverdiirinten Raum destillirt. Die zuerst Cbergehenden, bei der Rektifikation zwischen 78-80 0 siedenden Antheile bestanden aus Phosphortrichlorid ; es war also jetzt einleuchtend, dass das Phosphorsuperchlorid substituirend gewirkt hatte. Dus bei der Destillation im Vacuum bei hoher Ternperatur siedende Oel gab, obgleich nicht vijllig rein, bei
more » ... jllig rein, bei einar Chlorbestimmung Zahlen , welche jedenfalls zeigen, dass es 2 Atoine Chlor enthalt. Dirse Einwirkung des Chlorphoephors zeigt wiederum, dads die Terebinsaure nicht wohl als Dicarbonsaure angesehen wrrden kann, sie hktte dann ein hnhydrid oder ein Dicblorid liefern sollen; sie spricht aber auch nivht grade zu Gunsten der Annahme, dass Hydroxyl, oder dass die Aldehyd-oder Acetongruppe in der Terebinsaure enthalten sei. Die beiden Saueratoffatome scheinen vielmehr mit bemerkenswerther Festigkeit von Kohlenstoff gebunden zu sein.
doi:10.1002/cber.18730060266 fatcat:msl5a7tsxrcs3esms5preqcc54