Beiträge zur Kenntniss der pathogenen Schistomyceten

E. Klebs
1875 Naunyn-Schmiedeberg's Archives of Pharmacology  
6. Abhandlung. Fortsetzung yon Bd. IV. S. 247.) (ttierzu Tafel V.) VII. Die Monadinen. Einleitende Bemerkungen. Gang tier U~tersuchung uud Darslellung der gewonnenen Resultate. Es ist schon friiher (d. Bd. S. 212) in der vorl~tufigen, allgemeinen Charakteristik dieses Schistomyceten-Genus auf das ausserordentlich hi~ufige u der lebhaft sehw•rmenden Monaden und Vibrionen in der Natur ausserhalb des menschlichen oder thierisehen 0rganismus hingewiesen worden und alle diejenigen, welche sich mit
more » ... , welche sich mit der Untersuchung der din'oh natiirliche Implantation entstehenden F~ulniss bcschifftigt haben, begegnen diesen Organismen, wclche gcmeinhin indess als Entwicklungszust~nde, Ju~endformen dcr rahenden, tIitutchcn oder Ballcn bildcnden Formen betrachtet wt;rden. Die in der vorigen Abhandlung angeftihrten Thatsacben werden ~entigen, um die generclle Verschiedenheit zwischen den Monadinen und Mikrosporinen fcstzustellcn. Wo die Formen der Organismen~ ihre Lebensfahigkeit, die nothwendigen Ernithrungsbedingungen, wie die Ursachcn ihres Absterbens so radical verschieden sind, kann man nicht mehr daran zweifeln, dass man es mit durehans verschiedenartigen Organismen zu thtm hat. Eben diescs hitufigc Vorkommcn auf organischen Substanzen, die Schwierigkeit, die letzteren vor dem Auftreecn tier Monadincn zu sehtitzen, sind die Ursaebe gewesen, dass man denselbcn eben so gut Me den Maden und anderen auf faulcnden Substanzcn bemerkten Organismen eine Entstehung aus den sich zersetzenden unbelebten Snbstanzen andichtete. Wenn man abcr diese Fabel zul~isst, so lag auch niehts nigher, als dieselbe auf den menschlichen und thierisehen
doi:10.1007/bf01929859 fatcat:76p2ps6zwvbvtbizepjpbycndm