Über eine Gesetzmäßigkeit in den Linienspektren

Sergius Popow
1914 Annalen der Physik  
147 6. nber e4ns GesetmUfltgkedt an dsn Undenspektren; von S e r g 4 u s Popow. Einleitung. Entsprecheod dem Kombinationsprinzip von Ri t z lassen sich einzelne Linien, ebenso wie auch ganze Serien ohne Hinzufiigung irgend einer neuen Konstante aus den Grundserien ableiten. Rein formal kann man natiirlich auch diese Grundserien als Kombinationen ihrer Terme auffasseneine Anschauung, die kaum vie1 Fruchtbares besaBe, konnte man sie nicht mit physikalischen Eigenschaften der Gebilde, wie z. B.
more » ... bilde, wie z. B. dem Zeemaneffekt, in Einklang bringen. Der Zusammenhang zwischen einer -4nzahl miteinander verknupfter Kombinationen, von deren Termen einige (Grenzen, bis drei) ungeiindert bleibon, bei den anderen aber allein die Numerierung (also die GroBe) variiert, und dem Zeemaneffekt ist, wie bekannt, von P r e s t o n aufgestellt (erster Teil seiner Regel) und gemaS R y d b e r g ( S c h u s t e r , R i t z ) von R u n g e und P a s c h e n erweitert. Ubertriigt man mit P a s c h e n diese Erweiterung auf die eigentlichen Kombinationen, so erscheint der magnetische Typus der Linie durch die Symbolel) der zwei Terme der Kombination definiert. Die Umkehrung des Satzes, welche besonders wichtig wiire, und die Adfindung der Serien durch den Zeemaneffekt auf festen Boden gestellt hhtte, kann noch keineswegs als von Widorspriichen befreit und zur Definition einer allein betrach: teten Linie geeignet angesehen werden. Hat man degegen im Spektrum eine ganze Liniengruppe, SO konnte man die 1) Doch bei einer (feldlosen) Vereinfachung des Gebildes mit abnehmendem Atomgewicht [ein Beispiel bieten dic den vohtllndigen entsprechende Triplets der Elemente Mg, Ba, (Al), vielleicht auch die Dubleta der Alkalien bei gleichem Atomgewiohte] sol1 das undifferenzierte .Symbol a18 ein durchaus neues betrachtet werden. _ _~ 10*
doi:10.1002/andp.19143501707 fatcat:sf3uuxw7qzft3covn6rfbvsyu4