Zwangsstörungen: Klinik - Neurobiologie - Therapie

Claudia Mehler-Wex, Christoph Wewetzer
2004 psychoneuro  
psychoneuro 2004; 30 (5): 251-254 Die Pathogenese der Zwangsstörung geht auf Veränderungen des Regelkreises zwischen orbitofrontalem Kortex, Basalganglien und Thalamus zurück. Die resultierende Überaktivierung der genannten Regionen führen zu inadäquater Stimulusverarbeitung und rigiden Verhaltensmustern. Pharmakotherapeutisch sind Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer die erste Wahl. Dem Transmitter Serotonin kommt hierbei eine modulatorische, nicht jedoch kausale Funktion zu.
doi:10.1055/s-2004-828642 fatcat:72tffdf7brf7jpbkvy3u6w3mxe