How to connect school mathematics with students' out-of-school knowledge

Cinzia Bonotto
2001 Zentralblatt für Didaktik der Mathematik  
In this paper we present an explorative study for which special cultural artifacts have been used, i.e. supermarket receipts, to try to construct with 9-year old pupils (fourth class of primary school) a new mathematical knowledge, i.e. the algorithm for multiplication of decimal numbers. Furthermore also estimation and approximation processes have been introduced, procedures that are not commonly used in ordinary teaching activity. In our study the receipts, through some modifications, have
more » ... ome more explicitly tools of mediation and integration between in and out-of school knowledge; so they can be utilized to create new mathematical goals, thus becoming real mathematizing tools and constituting a didactic interface between in and out-of-school mathematics. In agreement with ethnomathematical perspective we deem that it is a task for the teacher to know, in order to be able to profitably take account of the teaching, the life experienced by the pupil. Future mathematics teachers should be prepared a) to see mathematics incorporated into real world, b) to investigate mathematical ideas and practices of their pupils, and c) to look for ways to incorporate into the curriculum elements belonging to the sociocultural environment of the pupils, as a starting point for mathematical activities in the classroom. In this way the motivation, interest and curiosity of the pupils will be increased and the attitude towards mathematics of both pupils and teachers will be changed. Kurzreferat: Wie lässt sich Schulmathematik mit dem außerschulischen Wissen von Schülern verbinden? In dieser Arbeit wird eine explorative Studie aufgezeigt, wofür spezielle kulturelle Mittel verwendet werden wie z.B. Quittungen von Supermärkten. Das Ziel ist mit 9-Jahre alten Schülern (vierte Klasse der Grundschule) neue mathematische Kenntnisse zu erarbeiten, z.B. den Algorithmus zur Multiplikation von Dezimalzahlen. Außerdem wurden Schätz-und Approximations-Prozesse eingeführt, also Methoden die im normalen Unterricht nicht behandelt werden. Die Quittungen, bzw. deren Variationen, sind in unserer Studie als Mittel benützt worden zur Vermittlung und Integration von schulischen und nichtschulischen Kenntnissen. Auf diese Weise können sie benützt werden um neue mathematische Ziele zu formulieren und zu erreichen, sowie ein didaktisches "Interface" zu bilden zwischen schulischer und nicht-schulischer Mathematik. Im Einklang mit einer ethnomathematischen Perspektive halten wir es für die Aufgabe des Lehrers, die Lebenserfahrung des Schülers kennenzulernen, um den Unterricht optimal zu gestalten. Künftige Mathematiklehrer sollen in der Lage sein: a) Mathematik in das wirkliche Leben einzubauen; b) mathematische Ideen und Praxis ihrer Schüler zu untersuchen; c) nach Mitteln zu suchen um soziokulturelle Elemente ins Curriculum einzubauen als Ausgangspunkt für die mathematische Tätigkeit in der Schule. Auf diese Weise wird die Motivation, das Interesse und die Neugier der Schüler vergrößert und das Verhalten zur Mathematik sowohl von Schülern als von Lehrern sich ändern. ZDM-Classification: C62, D32, F92
doi:10.1007/bf02655698 fatcat:avrubkdyybalvjhbjq2tipmdsa