Leitf�higkeit w�ssriger L�sungen

Walker, Cormack, J. Kendall, Svante Arrhenius, E. W. Washburn, Fales, Nelson, A. A. Noyes, Falk, St. J. Batos, Ch. A. Kraus, W. C. Bray (+3 others)
1918 Analytical and Bioanalytical Chemistry  
Dericht: Allgemeine analytische 5{ethoden user. 445 Wird aus dem in h*r 8 gefundenen Quecksilberwert fi~r S1)alte auf das Gemenge: (HgC12 ~ 2 N H 2 0 H ) umgereehnet, so ergibt sieh ais theoretischer Eindampfrtickstand 0,2660 g, desgl, bei h~r. 9 ftir das Gemenge Hg C12 -~-h'H e OH. tt C1 ~ NH e OH 0,3313 g, also \Verte, die ebenfalls nicht zu den in Spalte 3 gefundenen stimmen. Bericht iiber die Fortschritte der analytischen Chemie. I . .~l l g e m e i n e analytische Methoden, analytische
more » ... ationen, App~rute und Re~g~nzien. 1. A u I t h e o r e t i s c h e und p h y s i k a l i s c h e C h e m i e b e z t i g i i c h e . Von R. ~resenius und L. Fresenius. Leitflihigkeit wiissriger L6sungen. ~) Mit der B e r e c h n u n g d e r g e m e s s e n e n h e i t f~h i g k e i t s w e r t e befassen sieh eine Reihe neuerer Arbeiten~ ilber die ~,ir im folgenden, da die betreffenden Originale zur Zeit schwer zug~nglieh sind, etwas ausfiihrlieher berichten. Far Messungen an sehr verdannten LSsungen, die gerade far die Theorie der L5sungen yon Wichtigkeit sind, kommt stets die sogenannte Wasserkorrektur in Betracht, weil dann ein merklicher Teil der gemessenen Leitf~higkeit nicht den gel0sten Ionen, sondern denen des Wassers bezw. den in diesem enthaltenen Verunreinigungen entstammt. Das reinste, in Berahrung mit Luft herstellbare Leitf~higkeitswasser 2) hat bei 18° eine spez. Leitf~thigkeit von etwa 0 , 7 5 . 1 0 -6. h~ versehiedenen Arbeiten hubert nun im Ansehluss an Arbeiten yon W a 1 k e r und C o r m a ck 8) J. K e n d a l l 4) sowie S v a n t e A r r h e n i u s ~) gezeigt, dass diese Leitfithigkeit gerade der einer bei der betreffenden Temperatur mit Kohlendioxyd ges~ttigten LSsung entsprieht, und naehgewiesen, class bei hil~reiehend sorgfaltiger Herstellung des Leitfahigkeitswassers die ganze gefundene Leiffiihigkeit in der Tat nur auf die geiSste Kohlens~ture zurtlckzufahren ist. Mit diesem Nachweis ist endlich eine ganz bestimmte, far die weitaus ilberwiegende Zahl der Messungen durehaus gentigende ~) Grundlage ~tir die anzubringenden Korrekturen gesehaffen, da die Leitf~higkeit des benutzten Wassers nattirlieh nur dann beracksichtigt werden muss, wenn nicht die Dissoziation der gelOsten Kohlensiiure durch die sonst vorhandenen Ionen zurtiekgedr~ingt wird.
doi:10.1007/bf01443779 fatcat:4363iqa54jcjdjd5qto43m7df4