Epithelial-mesenchymale Transition (EMT) in Meningeomen - Untersuchungen zur Rolle von E-Cadherin und E-Cadherin-assoziierter Transkriptionsfaktoren [article]

Maren Louise Anna Wallesch, Universitäts- Und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, Martin-Luther Universität, Johannes Haybäck, Roland Goldbrunner
2018
Bibliographische Beschreibung: Wallesch, Maren Epithelial-mesenchymale Transition (EMT) in Meningeomen: Untersuchungen zur Rolle E-Cadherin-assoziiereter Transkriptionsfaktoren. -2017. 83Bl., 10 Abb., 5 Tab., Kurzreferat Als Epithelial-Mesenchymale Transition (EMT) wird eine Vielzahl biochemischer Prozesse bezeichnet, die es der ortsständigen und polaren epithelialen Zelle ermöglichen, mesenchymale Eigenschaften und ein migratorisches Potential anzunehmen. Sie spielt eine wichtige Rolle in der
more » ... mbryogenese und der Organentwicklung. Zunehmende Hinweise legen außerdem eine fundamentale Rolle der EMT in der Tumorbiologie nahe, vor Allem in der Formation von Metastasen, der Tumorprogression sowie der Resistenz gegen Chemotherapeutika. Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen EMT und Tumorbiologie konnten bereits für verschiedene Tumoren, wie etwa Kolonkarzinome gezeigt werden. Um eine mögliche Rolle der EMT in der Biologie humaner Meningeome aufzuzeigen, wurde die Expression von E-Cadherin, einem Protein der Adherens Junctions, und E-Cadherin-assoziierter Transkriptionsfaktoren sowie dem Tight Junction assoziierten Protein Zonula-Occludens-1 unter unterschiedlichen experimentellen Bedingungen untersucht. Ferner wurde die Möglichkeit, das EMTassoziierte Expressionsprofil von Meningeomzellen durch den Wachstumsfaktor Transforming Growth Factor-ß (TGF-ß) zu beeinflussen, geprüft. Es konnte gezeigt werden, dass es signifikante Unterschiede zwischen Meningeomen unterschiedlicher WHO-Grade gibt, insbebesondere was die Expression des Glykoproteins E-Cadherin betrifft. Außerdem konnte gezeigt werden, dass sich die Expression der untersuchten EMT-Marker in Meningeomen mit malignen Charakteristika von der Vergleichsgruppe unterscheidet und, dass diese veränderten Expressionsmuster in wesentlichen Teilen mit einer EMT in Meningeomen vereinbar sind.
doi:10.25673/5339 fatcat:tohzpyutxvbspbrazwjgo7npxi