Über die Wirkung des durch eine Drathspirale gehenden elektrischen Stroms auf eine in der Spirale befindliche weiche Eisenmasse

H. Hädenkamp
1852 Journal für die Reine und Angewandte Mathematik  
Jun 77ten Bande der Annalen für Physik und Chemie von Poggendorf habe ich die Formeln entwickelt, welche im Allgemeinen die Anziehungen ausdrücken, die ein, durch eine Drathspirale gehender elektrischer linearer Strom auf ein magnetisches Theilchen in jeder beliebigen Lage gegen einen solchen Strom ausübt. Bezeichnet man nemlich die Coordinaten eines linearen Strom -Elements ds durch x, y , %; die des magnetischen Theilchens durch a, , ; die Entfernung beider durch r, und den Halbmesser der
more » ... Halbmesser der cylindrisch angenommenen Spirale durch b: so habe ich am angeführten Orte gezeigt, dafs man für die Wirkungen, welche Strom und Magnetismus nach den drei Coordinaten -Axen auf einander ausüben, folgende Ausdrücke erhält: fx(z -\. ·= -----. bJ r 3 Z I>J r bezeichnet in diesen Formeln die Intensität des Magnetismus im angenommenen magnetischen Massentheilchen, und i die des elektrischen Stroms; die Axe der z ist die Axe der Spirale. Diese Formeln sind aus den beiden, als allgemein gültig zu betrachtenden Sätzen abgeleitet, dafs, einmal, die bewegenden Kräfte, welche Strom und Magnetismus auf einander ausüben, sich direct verhalten, wie die Producte der Intensitäten dieser Kräfte, und umgekehrt wie die Quadrate ihrer Entfernungen Von einander, multiplicirt mit dem Sinus des Winkels, den die Entfernung r mit der Richtung des Strom-Elements e?* macht; und dafs ferner die Richtung dieser bewegenden Kräfte senkrecht auf der durch Bs und r gelegten Ebene ist. Ich will jetzt hier von diesen Formeln keine Anwendung auf die Wir-11 « Brought to you by |
doi:10.1515/crll.1852.44.83 fatcat:6w3wgoau6ffdddcl7ue7qq6yde