External Technology Supply and Client-Side Innovation [chapter]

Christian Peukert
2012 Technology Transfer in a Global Economy  
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more » ... von diesen Nutzungsbedingungen die in der dort genannten Lizenz gewährten Nutzungsrechte. Die Dis cus si on Pape rs die nen einer mög lichst schnel len Ver brei tung von neue ren For schungs arbei ten des ZEW. Die Bei trä ge lie gen in allei ni ger Ver ant wor tung der Auto ren und stel len nicht not wen di ger wei se die Mei nung des ZEW dar. Dis cus si on Papers are inten ded to make results of ZEW research prompt ly avai la ble to other eco no mists in order to encou ra ge dis cus si on and sug gesti ons for revi si ons. The aut hors are sole ly respon si ble for the con tents which do not neces sa ri ly repre sent the opi ni on of the ZEW. Unternehmen agieren in zunehmend dynamischen Märkten. Dies verlangt ein hohes Maß an Flexibilität, wobei gleichzeitig der globale Wettbewerb zu Effizienz zwingt. Um auf diese Entwicklungen und Herausforderungen adäquat reagieren zu können, setzen Unternehmen auf eine dynamische Organisationsstruktur. Eine verbreitete Strategie ist dabei Ressourcen außerhalb der Unternehmensgrenzen zu nutzen. In diesem Sinne spielt Technologietransfer von Anbietern wissensintensiver Dienstleistungen, wie zum Beispiel Informationstechnologie, eine immer wichtigere Rolle. Der klassische Grund, warum Unternehmen IT Dienste auslagern, ist ein Einsparungspotenzial. Im vorliegendem Papier stellen wir jedoch einen potenziellen Wissenstransfer in den Fokus und untersuchen ob IT Outsourcing Auswirkungen auf die Innovationstätigkeit auf Kundenseite haben kann. In diesem Zusammenhang versuchen wir dazu beizutragen, augenscheinlich widersprüchliche Ergebnisse empirischer Studien in Einklang zu bringen: Während einige Autoren zeigen können, dass IT Outsourcing zu Produktivitätssteigerung führt, heben andere hervor, dass oft langfristige strategische Ziele verfehlt werden. In einem stilisierten theoretischen Modell kombinieren wir den Ansatz der Wissensproduktionsfunktion mit Transaktionskostenökonomik. Die zentrale Hypothese ist, dass eine Steigerung der Innovationstätigkeit vom richtigen Verhältnis von internem zu externem Wissen abhängt. Die empirische Untersuchung basiert auf einem Datensatz deutscher Unternehmen unterschiedlichster Branchen, der Informationen von 2003 bis 2006 abdeckt. Die Ergebnisse bestätigen die theoretische Argumentation weitestgehend. Wir können zeigen, dass es einen linear-positiven Zusammenhang zwischen dem Grad an Outsourcing und Prozessinnovation gibt. Der Zusammenhang zwischen Outsourcing und Produktinnovation ist umgekehrt-U-förmig, das heißt Outsourcing erhöht die Innovationswahrscheinlichkeit nur bis zu einem bestimmten Punkt. Teilweises Outsourcing scheint in diesem Fall vorteilhafter als vollständiges Outsourcing. Abstract Flexibility in response to competitive pressure from globalized markets and increasingly individualized customer desires has become vital for firms. A common strategy to address this challenge is to employ a dynamic concept of organization and reach beyond the boundaries of the firm. Accordingly, technology transfer from providers of knowledge intensive business services attracts more and more attention. In this context we focus on external supply of information technology and client-side innovation. The aim of this paper is to contribute to resolving an empirical puzzle arising from the prior literature. Some authors find beneficial effects of IT outsourcing, others underline that firms often fail to achieve expected strategic goals. Our stylized theoretical model combines a knowledge production function framework and transaction cost economics. We hypothesize that the right balance between internal and external knowledge is critical for innovation. The empirical application is German firm-level data covering a wide range of industries from 2003 to 2006. Our results largely support the theoretical arguments and suggest a positive linear relationship between the level of outsourcing and process innovation. For product innovation we find a hump-shape.
doi:10.1007/978-1-4614-6102-9_10 fatcat:2mwohvkalrauzo66nc3ynk76zi