�ber den Nachweis von Aloe in Gemischen mit Ausz�gen oxymethylanthrachinonhaltiger Drogen

Gustav Mossler
1918 Analytical and Bioanalytical Chemistry  
1), dass die yon der britischen PharmakopSe 1914 angegebene Methode zur Trennung yon Strychnin und Bruzin durch h'itrierung unter Erhitzen zu niedrige Resultate liefert, d~ dem Stryehnin Strychninnitrat beigemeng~ und dieses in Chloroform sehr wenig lSslieh ist. Es ist deshalb ratsamer, wi~hrend der iNitrierung, die man mit einer aktiven (nitrithaltigen) Salpeters~ure vornehmen sell, eine Temperatur yon 20 o einzuhalten. Zur Oehaltsbestimmung yon 0piumtinktur. Bei einem Yerg]eich des yon F r o
more » ... eich des yon F r o m m e empfohlenen ¥erfahrens, das T h o m s e n und H e s s el b o zur Gehaltsbestimmung yon Opiumtinktur angegeben haben, ~nit der Igethode des D. A. B. V kommen P. B o h r is c h und F. K O r s c h n e r 2) :zu dem Schluss, dass diese vor dem ersteren in vieler Beziehung den Vorzug verdient, vor allem deshalb, well sie in wesentlieh ktirzerer Zeit ausgefiihrt werden kann, wenn aueh nieht verkannt wevden sell, class zwar nieht die Verwendung yon essigsaurer Tonerde, wohl abet .andere Einzelheiten des Yerfahrens yon T h o ms e n und H e s s e 1 b o eine Yerbesserung bedeuten. Auf Grund ihrer eingehenden Prt~fung schlagen also B o h r i s c h und K t i r s e h n e r vor, die im D . A . B . V angegebene Yorsehrift in folgenden Punkten abzu~ndern. Die Tinktur sell unter :zeitweiligem Umriihren auf 20 g eingedampft werden; es sell nach Zugabe yon 2 0 ccm Essigester und nach leichtem Umsehwenken sofort :filtriert werden, und sehliesslich ist es unnStig, zu der morphinhaltigen Fli~ssigkeit noch einmal 10 c c m Essigester zuzufilgen. Zur Priifung a n t i m o n h a l t i g e r Arzneimittel auf Arsen h~lt A. P a g n i e l l o 3) das B e t t e n d o r f f s c h e Reagens 4) nicht ft~r geeignet, da sieh auch unter gewissen Bedingungen nach den Gleichungen Sb 2 0 3 @ -6 H C 1 @ 3 S n C I~3 tt 2 0 @ 3 SnC14@Sbs, Sb u05 Jr 1 0 H C I -~-5 S n C I~= 5 H 2 0 + 5Snel<-~-Sb~ ~etallisches Antimon abscheiden und zu Verwechslungen Anlass gebeu kann. In geeigneterer Weise verf~hrt man so, dass man das ausge-f~tllte Fauffachschwefelantimon in Schwefelammon lSst, filtriert und das Antimon mit Salzs~ure wieder f~illt. Der ~Niederschiag wird auf einem Filter gesammelt und noch feucht mit Ammoniumkarbonat behandelt. Bildet sich beim Ans~uern der Ammoniumkarbonatl0sung mit Salzs~iure ein gelber ~iederschlag~ so sind Schwefelverbindungen des Arsens vorhanden. Entsteht dureh Einleiten yon Schwefelwasserstoff in d i e wenn nStig filtrierte salzsaure LSsung ein gelber iNiedersch]ag oder eille geibe Triibung, so enth~tlt das Pr~iparat schwefelfreie Arsenverbindungen. ~b e r den Nachweis yon Aloe in Gemischen mit Ausziigen o x y m e t h y l a n t h r a e h i n o n h a l t i g e r Drogen hat G u s t a v M o s s 1 e r 5) eit~-
doi:10.1007/bf01443810 fatcat:yreot3efezb5filav7huk2buc4