Transformationen in der modellgetriebenen Software-Entwicklung [report]

Steffen Becker, Thomas Goldschmidt, Henning Groenda, Jens Happe, Henning Jacobs, Christian Janz, Konrad Jünemann, Benjamin Klatt, Christopher Köker, Heiko Koziolek, Klaus Krogmann, Michael Kuperberg (+3 others)
2007
odellgetriebene Software-Entwicklung ist in den letzten Jahren insbesondere unter Schlagworten wie MDA oder MDD zu einem Thema von allgemeinem Interesse für die Software-Branche geworden. Dabei ist ein Trend weg von der codezentrierten Software-Entwicklung hin zum (Architektur-) Modell im Mittelpunkt der Software-Entwicklung festzustellen. Modellgetriebene Software-Entwicklung verspricht eine stetige und automatisierte Synchronisation von Software-Modellen verschiedenster Ebenen. Dies
more » ... nen. Dies verspricht eine Verkürzung von Entwicklungszyklen und mehr Produktivität. Primär wird nicht mehr reiner Quellcode entwickelt, sondern Modelle und Transformationen übernehmen als eine höhere Abstraktionsebene die Rolle der Entwicklungssprache für Software-Entwickler. Software-Architekturen lassen sich durch Modell beschreiben. Sie sind weder auf eine Beschreibungssprache noch auf eine bestimmte Domänen beschränkt. Im Zuge der Bemühungen modellgetriebener Entwicklung lassen sich hier Entwicklungen hin zu standardisierten Beschreibungssprachen wie UML aber auch die Einführung von domänen-spezifischen Sprachen (DSL) erkennen. Auf diese formalisierten Modelle lassen sich schließlich Transformationen anwenden. Diese können entweder zu einem weiteren Modell ("Model-to-Model") oder einer textuellen Repräsentation ("Model-to-Text") erfolgen. Transformationen kapseln dabei wiederholt anwendbares Entwurfs-Wissen ("Muster") in parametrisierten Schablonen. Für die Definition der Transformationen können Sprachen wie beispielsweise QVT verwendet werden. Mit AndoMDA und openArchitectureWare existieren Werkzeuge, welche die Entwickler bei der Ausführung von Transformationen unterstützen.
doi:10.5445/ir/1000007100 fatcat:woumrpfosnf75ci7u7txb3qlvi