Eduardo de Hinojosa, El elemento germánico en el derecho español (Junta para ampliación de estudios e investigaciones científicas, centro de estudios historicos)

R. Hübner
1915 Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte Germanistische Abteilung  
Literatur. 495 Papsturkunden eine eigene Abteilung eingeräumt ist, bedarf keiner näheren Begründung. Selbstverständlich konnten bei der durch den geringen Preis bedingten kleinen Zahl der Tafeln nicht alle Urkundenund Siegelarten berücksichtigt werden; aber die Bearbeiter haben alle Hauptarten so weit herangezogen, wie man es billigerweise erwarten kann. Die Auswahl ist so getroffen, daß auch der wesentliche Hergang der Beurkundung sich erkennen läßt, wie denn ζ. B. auch Konzepte,
more » ... epte, Kanzleivermerke und Registerbücher zur Darstellung kommen; in einer Zeitschrift für Rechtsgeschichte mag besonders erwähnt werden, daß die Register Johanns VIII., Gregors VII. und das Registrum super negotio Romani imperii Innocenz' III. vertreten sind. Bei den nichtköniglichen Urkunden, den sogenannten Privaturkunden, ist wie begreiflich auch die italienische Notariatsurkunde ein wenig berücksichtigt; daß Redlich und Groß ihre in nicht geringer Zahl bisher ungedruckten Beispiele zum großen Teil Süddeutschland und namentlich Südostdeutschland entnehmen, wird man um so weniger beanstanden, als Tangl mit dem gleichen Ziele, kein "zusammenhangloses Allerlei" zu bieten, für das spätere Mittelalter Erzeugnisse einer nordostdeutschen Kanzlei, der Brandenburgischen, bevorzugt hatte, so daß beide Hefte sich recht gut ergänzen. Die Erläuterungen der Tafeln scheinen mir zweckentsprechend, enthalten auch eigene kritische Bemerkungen der Herausgeber, auf die hier nicht näher eingegangen werden kann. Bei Redlich-Groß IIb (S. 6) ist die Vermutung unwahrscheinlich, daß die Jahresangabe XVI einer Urkunde von St. Gallen (Wartmami L Nr. 334) aus XIV verschrieben sei, da man im 9. Jahrhundert die Zahl IUI durch Addition, nicht durch Subtraktion zu bezeichnen pflegte; ob man auch den Pfingstsonntag, auf den der 9. Juni in dem von den Bearbeitern angenommenen Jahre 827 fiel, einfach als 'dies dominicus' bezeichnet haben würde ? Der Widerspruch in den Zeitangaben läßt sich vielleicht besser durch die Annahme beseitigen, daß 'lun.' aus 'lui.' verschrieben und das Datum auf den 11. Juli 829 zu beziehen ist. Bei Brackmann, der in seinen Erläuterungen am meisten andere Literatur zum Vergleiche anführt, vermisse ich einen Hinweis auf die schönen Tafeln von Lichatchev (im Sbornik der Petersburger Akademie 81, 1906), die auch dem des Russischen Unkundigen durch den Aufsatz von R. Salomon (im Neuen Archiv 32, 1907, S. 459-475) zugänglich geworden sind. Bonn. Wilhelm Levison. Eduardo de Hinojosa, El elemento germánico en el derecho español (Junta para ampliación de estudios e investigaciones científicas, centro de estudios historíeos) Madrid 1915. 106 S. 8 o . Die Leser der Zeitschrift werden es gern vernehmen, daß die ausgezeichnete Studie des um die spanische und germanische Rechtsgeschichte Brought to you by | University of Glasgow Library Authenticated Download Date | 6/30/15 8:30 PM
doi:10.7767/zrgga.1915.36.1.495 fatcat:baewumrvbvbothebxpn2hocoom