Der soziale Brutkasten: Wie gesellschaftliche Innovationen besser gelingen Bedingungen der Entstehung, Umsetzung und Verbreitung, am Beispiel des österreichischen Gesundheitssektors

Paul Rameder, Reinhard Millner, Clara Moder, Anja Christanell, Peter Vandor, Michael Wien
2016 unpublished
Der vorliegende Bericht beruht auf den Ergebnissen einer im Zeitraum von Februar bis September 2016 durchgeführten Studie zum Thema "Soziale Innovationen in Österreich -Bedingungen der Initiierung, Implementierung und Skalierung im österreichischen Gesundheitssektor". Aufbauend auf der Analyse von über 130 wissenschaftlichen Arbeiten und Policy Dokumenten, der Analyse von 250 sozialen Innovationen, 13 davon als Fallstudien, sowie zahlreichen Hintergrundgesprächen, versucht sie einen Überblick
more » ... e einen Überblick über das Potenzial sozialer Innovationen im österreichischen Sozial-und Gesundheitswesen zu geben und Handlungsmöglichkeiten für Praxis und Politik aufzuzeigen. Die wichtigsten Ergebnisse werden an dieser Stelle kurz dargestellt. Gesundheit, Politik, öffentliche wie private Organisationen) sowie das entsprechende Management Know-how kritisch für den Erfolg. Dabei ist entscheidend, dass der Zugang zu bzw. die Verfügbarkeit von diesen Ressourcen bereits während der vorangegangen Phasen sichergestellt bzw. aufgebaut wurde. Allgemeine Netzwerke und Foren haben hingegen eine nachrangige Bedeutung. Damit es letztlich zu einem sozialen bzw. systemischen Wandel (Systemic Change) kommt, bedarf es Kooperationen sowie individueller und kollektiver AkteurInnen (MachtpromotorInnen), die über den entsprechenden Einfluss verfügen, um gesetzliche und strukturelle Veränderungen zu bewirken.
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