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2011 WiSt - Wirtschaftswissenschaftliches Studium  
Unternehmen und Wissenschaftler messen in empirischen Studien betriebswirtschaftlich bedeutsame, nicht direkt beobachtbare Variablen (= Konstrukte) oft über Ersatzvariablen (= Indikatoren). Dabei stellt sich die Frage, inwieweit die ausgewählten Indikatoren ein Konstrukt frei von zufälligen sowie transitorischen Fehlern und damit formal genau erfassen. Dieser Messqualitätsaspekt wird als Reliabilität (Zuverlässigkeit) bezeichnet. Der vorliegende Beitrag erläutert das Konzept der Reliabilität
more » ... der Reliabilität von Messungen und Methoden der Reliabilitätsprüfung. Die Krise der Europäischen Währungsunion Rainer Maurer Der Beitrag analysiert die Ursachen, die zur aktuellen Krise in der Europäischen Währungsunion geführt haben. Dabei wird zunächst anhand empirischer Daten gezeigt, dass es sich bei dieser Krise nicht primär um eine Verschuldungskrise von Regierungen, sondern von Volkswirtschaften handelt. Theoretisch begründet wird das Entstehen einer Verschuldungsspirale mit deutlichen Unterschieden bei den Realzinsen. Zum Auftakt unserer neuen Serie "Theorie trifft Praxis: Branchen im Fokus" steht der Maschinen-und Anlagenbau im Mittelpunkt. Dabei wird mit dem Konjunkturmonitor ein Ansatz vorgestellt, mit dem wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig praxisnah konjunkturelle Verläufe dargestellt werden können. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Frage, welche Teilbranchen Vorreiter und welche Nachzügler der Konjunkturzyklen sind. 2 · 2011 40. Jahrgang
doi:10.15358/0340-1650-2011-2-i fatcat:jj75sntehfal3bdkgnl3dsd2hu