F�r die Pr�fung von Walrat

G. Frerichs
1918 Analytical and Bioanalytical Chemistry  
Berieht: Spezielle ana]ytische Methoden. vie] Beimengungen, namentlich von Magnesiumsalzen dutch Verunreinigung des Niederschlags die durch Ausfallung der Schwefels5ure. bewirkten Veriuste ausglich. Die Resultate wichen nur um ein @eringes yen der Theorie ab. Die Untersuchung eines Gemisches, das in seiner Zusammensetzung der yon Kainit glich, fahrte zu Werten, die infolge des Mitreissens yon Kali durch das ausgef~illte Baryumsulfat einen Mindergehalt aufwiesen. Dass dies wirMich der Grund war,
more » ... Mich der Grund war, wurde noch dutch besondere Versuche festgestellt. Es wurden zun~tchst die nicht kalihaltigen Bestandteile des Kainits gelSst, auf ein ¥olumen gebracht nnd aus einem aliquoten Tell die Schwefels~ure ausgef~tllt; dann erst wnrde eine entsprechende Menge einer KaliumchloridlSsung zugesetzt and die Bestimmung naeh der Perchlotoatmethode ~eiter fortgesetzt. Die auf diese Weise erbaltenen Werte stimmten fast genau mit den berech~eten aberein. Der Fehler, der, wie hierdurch bewiesen, dureh das Ausfi~ilen der Schwefels~use verarsaeht wird, gilt aber nicht nur fClr die ~Tberchlorsaure-, sondern auch far die Platinehloridmethode. Eine zweite Reihe in nut etwas abgeanderter Weise ausgefahrter Versuche best~tigte die obigen Ergebnisse, und zwar erwies es sich als gleichgaltig, ob neutrale oder mit Salzs~ure angesauerte BaryumchloridlSsung zur F'~llung verwendet wurde. Zu der eben besprochenen Arbeit bemerkt B. Schulze*), dass sehon fraher sowohl yon t~. Fresenius2), als aueh yon ihm selbst, a) darauf hingewiesen wurde, dass die Ausf~tllung der Sehwefelsaure bei Kalibestimmunge n dureh Mitreissen von Kali dutch das Baryumsulfat zu Yerlusten geranlassung gibt, und dass der Baryumsulfatniedersehlag, wie er durch besondere Versuehe naehwies, durehsehnittlieh 2--30/o an Verunreinigungen enthalt. Diese Fehlerquelle wird immer noeh nieht geniigend beaehtet, undes ist jedenfalls ein Verdienst yon Hager und Kern erneut darauf hingewiesen zu haben.
doi:10.1007/bf01443799 fatcat:of6zb3tvgfgxpffiz4uh5qoopu