Zur Kenntniss des Euxanthons

J. Herzig
1891 Chemical Monthly  
Seit 15,ngerer Zeit mit dem Stadium der Qaereetingruppe 1 bc.sehfiftigt~ glaubte ieh aus den Angaben, die sieh in der Literatur vorfinden, einen gewissen Par a 11 eli sm u s der Eigensehaften der Quereetinderivate mit den tleaetionen der KSrper der Euxanthongrappe herauslesen zu k5nnen. Da nun die Constitution des Euxanthons dareh die Arbeiten yon Baeyer a and gauz besonders dutch die seh0nen Untersuehungen yon Graebe a und seinen MitarbeJtern so ziemlieh aufgekl~rt ist, so war es sehr
more » ... ar es sehr wttnsehens-werth~ die Beziehungen dieser beiden Kbrperklassen zu einander genauer zu untersuehen. Von diesem Gesiehtspunkte aus habe ieh das Studium des Euxanthons unternommen und will ieh die in dieser Riehtung gemaehten Beobaehtungen hier mittheilen. Von den in der Literatur erwghnten parallelen Eigensehaften ist ganz besonders der Umsehlag der Farbe yon gelb in weiss beim Aeetyliren auffallend. Man k~nnte versueht sein, diese Eigensehaft als eine rein gusserliehe zu betraehten, zumal man ja weiss, dass aeetylirte Farbstoffe weniger gefgrbt sind ats die Parbstoffe selbst. Allein es handelt sieh hier nieht um mehr oder weniger, sondern um einen vollstgndigen Umsehlag in der Farbe. Wenn man die beiden Pr~parate vergleieht, kommt man zu tier [~berzeugung., dass die f~rbende Grnppe im Aeetylproduet zu 1 ~Ionatshefte fiir
doi:10.1007/bf01538592 fatcat:ww2zupdparff7mev4qeml6lqyu