Über den Nachweis von Saponin

Joh Kühle
1908 European Food Research and Technology  
trocknete und klar fiItrierte Probea Talg, und zwar ein Rinder-und ein Hammeltalg, die wasserfrei sich beide bei 350 triibten, zeigten bei Zusatz derselben Mengen Wasser welt vone~nander abweiehende Triibungstemperaturen. Aus diesen Versuchen geht nun hervor, da~ das von P o I e n s ke ausgearbeitete Verfahren zur Bestimmung des Wassergehaltes im Schweineschmalz auf Ta]g nicht ohne weiteres iibertragen werden kann, dalg vielmehr sowohl Rinds-und Hammeltalg, wie aueh triibe schmelzende
more » ... hmelzende Handelstalge bei demselben Wassergehalt zum Tell reeht welt voneinander abweichende Triibungstemperaturen ze]gen. Andererseits hat sich das Yerfahren zur Bestimmung des "Wassergehaltes im Sehweineschmalz sehr gut bewiihrt. Es ist, um dieses noehmals hervorzuheben, leicht und schnell ausfiihrbar und liefert dabei genauere Werte, wie das viel umst~indlichere und zeitraubendere Verfahren der amtlichen "Anweisung ffir die ehemische Untersuchung yon Fetten und Kasen". Da eine Grenzzahl ffir den hSchstzalassigen Wassergehalt im Schweineschmalz bislang niche aufgestellt ist, sehlagt P olen s ke unter Berficksichtigung des bislang in besseren Marken amerikanischen Sehweinesehmalzes beobaehteten Wassergehaltes vor, Schweineschmalz seines Wassergehaltes wegen erst dann zu beanstanden, wenn seine konstante Triibungstemperatm" iiber 750 liegt, d. h. wenn es mehr a]s 0,3 °/o Wasser enthfilt. Wie nun bereits vorher ausgeffihrt wurde, enthielten yon den hier naeh dem Verfahren yon P o 1 e n s k e untersuchten Proben Schmalz nur einige einen etwas h5heren Wassergehalt wie 0,2 °/o, der aber in keinem Falle 0,3 °/o fiberstieg, sodaf~ hiernaeh der yon Polenske vorgeschlagene hSchstzul~tssige Grenzwert yon 0,3°/0 Wasser fiir den Fabrikanten sicherllch keine H~rte bedeutet. 16. Band.
doi:10.1007/bf02004449 fatcat:vgf3cs2sx5dvvkdnfludyhr2ty