Die astronomische Refraction als Function der meteorologischen Elemente

Arthur Kerber
1883 Astronomical Notes - Astronomische Nachrichten  
In meiner Refractionstheorie (Wiedeinann's Annalen, I j , 1 8 8 2 , 11. 140) bin ich ausgegangen von einer ruhend gedachten Atmosphiire yon gleichniassiger Dichtigkeitsalinnhme, und cermittelte den Uebergang zii deiii realen Zustandtt durch Unterscheidung-inehrerer gleichmassig nbgestufter Zonen (1). 32 j) , deren Ilichtigkeitsabnahme nnch den Ergebnissen der Hohenmessung bei Hallonfahrten annahernd liestimnit werden kann. Indessen sah ich spater, dnss es 1)equeiner und uuch naturgemasser ist,
more » ... naturgemasser ist, yon vornherein sich cnger an die realen Verhaltnisse der Atmosphare nnzuschliessen, und gebe nun ini Folgenden die 'Theorie in dicser neuen, verbesserten Gestalt. I f 7 t U . 12' _.. . -I) Ihraus ergibt sich, gesctzl, die barometrische HShenformel, namlich : wurin do, to das Barometer und Thermometer an tler ersten Station bezeichnct. Sie verwandelt sich fur k 1 e i n e r e I Iii 11 e 11, indem inan na c h I'otcnzen rnii 6,-b = Ab cntwickelt, in: Heim F l a c h e a i i i v e l l e m e i i t , wo nian ausserdein fur bo, to die Monatsmittel nehinen kann, ist also beispielsweise fur Sachscn : h (wegizp 0.76) in mer. und A6 in millim. zu verstehen. In der That fand P. S c h r e i b e r fur Sachsen und den Sommer: ti = 1 1 . r . A b . -Epenso bewiihrt sich jene Formel, bei Beriicksichtipung der taglichen Yetiode der barometrisch bestimniten Hohen, auch bei grosseren Hohendiffereneen; wie ich spiiter zeigen werde. 22
doi:10.1002/asna.18831042202 fatcat:k26qgmqydfb3vdflicorexakka