Das Boyle-Mariotte'sche Gesetz für Drucke unter einer Atmosphäre

E. van der Ven
1889 Annalen der Physik  
E. van det Ven. entsprechenden Umstiinden sich dissociiren konnen, so miissten wir diese Annahme ganz allgemein auf alle Gasmoleciile ausdehnen. Alsdann haben wir fur derartige Gase, wie z. B. Sauerstoff, Wasserstoff u. s. w. bei gewohnlichen Temperaturen die weitere Annahme zu machen, dass darin 8 / T sehr gross und sehr wenig variabel ist, da sonst freie Atome in diesen Gasen in unmoglicher Anzahl vorkommen miissten. Nach den heutigen Erfahrungen uber Atomgewichte und Oasdichten muss
more » ... chten muss angenommen werden, dass in diesen Fhllen 8 weit grosser ist., als 500 T. XI. Das Boylell!!ar.lotte'sche Gesetx fiir Drtteke unter edner Atrnosphare; von E. v a n d e r V e n &n Haarlern. (Hlorza Tor. 111 FIg. 8-9 .) Bereits im Jahre 1873 hatte S i l j e s t r a m l ) beobachtet, dass bei niederem Drucke als eine Atmosphare das Product P V aus Druck und Volumen stets xunehme, dass es sich also umgekehrt verhalte, ale nach K e g n a n l t bei haheren Drucken. Mendelejeff und Kirpitschoffa) dagegen fanden nach einer leider nur sehr unvollstandig mitgetheilten Arbeit gerade das entgegengesetzte. Indess konnte A m a g a t3) diese Resultate nicht bestatigen. Neuerdings hat B o h r 4 ) gefunden, dass bei einer Temperatur zwischen 11 und 14O C. der Sauerstoff von dem B o y l e -M a r i o tte'schen Gesetze abweicht; auch spgter noch Fuchss), dass far h f t das Product PI/ mit abnehmendem Drucke zunachst etwas zu-, dann abnimmt.
doi:10.1002/andp.18892741012 fatcat:torla44kpbdqpdd7lm5qhefw6a