Patentnachrichten

1901 Berichte der Bunsengesellschaft für physikalische Chemie  
Wassers ist. Die Aenderung der Verteiluug liegt iiilnier in den1 Sinne, dass bei steigeuder Teinperatur die Wasserloslichkeit zuruckgeht. Diese Reobachtung wiirde sich durch die Annahnie erklaren lasseo, dass in1 SVasser (und seinen Honiologen) die Stoffe bei tiefer Teniperatur stark hydratisiert sind iuid erst bei hoherer Temperatur in anhydrisclie Molekeln iibergehen , fur welch letztere allein das direkte Verteilnngsg1eichgewicht sich herstellt. Iin gleichen Sinne einer starken Hydradation
more » ... rechen Versuche nlit I>imethylammonium-[Nr. 69 --~-ELEKTROCHEMIE. _ _ ~ -~ chlorid, clas sich in Wasser 7,75 ma1 so stark als in Chloroforiii lost. Trotzdeni nuu LBslichkeitsund Verteilungsverhaltnis gleich sein sollte (wenn der Molekular-~u s t a u d gleich ist), so geht auch aus konzentriertester wassriger LBsung keine nierkliche Menge in Chloroforni iiber. In letzterenl sind einfache und doppelte Molekeln, also kann im Wasser keiue dieser Molekelarten in inerklicher Meiige vorhantlen seiii , sontlerii cs liegt nahe, die I\lolekeln ini Wasser als hydratisiert anxusprechen.
doi:10.1002/bbpc.19010076904 fatcat:vd2wny3vifhdtfip3r2667aqxi