Referate

1909 Angewandte Chemie  
lich?), wie wir uns durch Versuche iiberzeugt haben : Erhitzt man den Abdampfriickstand von 5 ccm l/lo-n. MgS04-Losung eine Stunde la% auf etwa 480" und iibergieBt ihn m c h dam Erkalten mit 6 ccm kaltem Wasser, so lost er sich beim Umriihren mit einem Glasstabe zwar etwaa l a n p m , aber vollig klar auf, ist also nicht in der Lage, Chlornatrium zuriickhalten zu konnen. Die ricbtige Erk l h g dafiir, dalJ sich dem Erhitzungsriicketande mit k a l t e m Wasser etwas weniger Chlor entziehen 1;iBt
more » ... lor entziehen 1;iBt als mit k o c h e n d e m , diirfte vielmehr folgende sein : Bei siimtlichen Versuchen der Reihen g) und h) hat sich beim Abdampfen, wie safort n;iher erortert werden 5011, Chlormagneeium gebildet, und dieses ist beim Erhitzen des Abdampfriickstandes auf etwa 450°, unter Abepaltung von Salzsgure , in Nagnesiumoxychlorid iibergegangen. An kaltes Wasser geben aber Magnesiumoxychloride, wie bereits oben erwiihnt, nicht alles Chlormagnesium ab, sondern verlieren e8 erst beim Kochen mit Wasser vollig ; Magnesiumhydroxyd bleibt SchKeGlich ungelost zuriick, wie wir das bei siimtlichen Versuchen der Reihe g) und h) beobachtet haben (s.oben). Bei keinem der Versuche g) und h) lieB sich nun aber nach dem Auskochen des Erhitzungsrhckstandes die g e s a m t e Chlormenge wiederfinden, entgegen der Behauptung P f e i f f e r a: wir haben oben, um einen besseren fJberblick zu geben, den Verbrauch an ccm l/Lo-n. AgN03, den man nach K . Kautzsch. [R. 3224.1 Physiologisohe Chemie. 2241 XXII. Ja4rgang. Heft 46. 12. Novemher 1908.1
doi:10.1002/ange.19090224608 fatcat:dutc4qjo4rgnljrrlwlt7yldde