Ueber Kali nitricum tabulatum

A. Aldenhoven
1860 Archiv der Pharmazie  
In einigen Gegenden werden die Salpeterkiigelchen noch vielfach vom Publicum in den Apotheken gefordert, SO dass in manchen Laboratorien die Darstellung dieser Platzchen nichts Ungewohnliches ist. Der Pharmaceut ergreift dann die bekannte Methode mit der durchlocherten Thonpfeife, h d c t aber bald, dass man durch dicses Experiment, welches sich auf dem Papiere so allerliebst ausnimmt, in der Praxis keineswegs lauter gleichmassige und brauchbare Kiigelchen erzielt. Sehr leicht iind rasch geht
more » ... t iind rasch geht iibrigens die Arbeit von statten, wenn man folgendermaassen verfahrt: In das ziemlich weite Loch am Boden der Thonpfeife hange man einen kurzen Nagel dergestalt hinein, dass der grosse und egal runde Kopf desselben die Oeffnung vollstlindig bedeckt. Schijpft man mit der so zugerichteten Pfeife den geschmolzenen Salpeter aus dem Tiegel, so wird das flussige Salz erst dann aus der Oefiung tropfeln, wenn man mit der Spitze des Nagels das Blech beruhrt, wodurch sich der schiitzende Kopf des Nagels von der Oef€nung entfernt und auf diem Art der Fliissigkeit ein Ausweg geboten wird, bis man den kleinen Apparat in die Hohe hebt, um sofort wieder eine andere Stelle des Bleches mit der Spitze des Nagels zu beriihren. Man bekommt dann durchweg brauchbare Kiigelchen, uud es gewiihrt auf diese Weise recht vie1 Spass und Vergniigen, Salpeterpliitzchen zu bereiten. --4 0 -Ueber metallglilnzendes kbstliches Schwefelblei ; von D e m s e 1 b e n. Wenn man in einem diinnwandigen Arzneiglase, das mit einer Signatur von gelbem Papier versehen ist, 22"
doi:10.1002/ardp.18601520305 fatcat:5ro2chgpivahnci4yebzs5flxe