Experimentelle Flossenregeneration bei europäischen Süßwasserfischen

Kamil Bogacki
1906 Development, Genes and Evolution  
Mit Ta,fel III. Eingegangeu um 24. Mai 1906. Im Ansehlug an die yon T. H. MORGAN in: ~'~Notcs on Regeneration" 1) verSffentlichten Ergebnisse aus den am Goldfiseh und F, tndulus m~alis ang'estcllten Versuchen, welch letztcrc die Wiederkehr, bzw. )/Iodifikationen der charakteristischen Zcichnungen an Regeneraten zu ermitteln hatten, habe ich an folgenden SiiBwasserfischen: Gobio fluviatilis, Misgurnu~ fossilis, Esox luci~ts, Cotlus gobio, ])erca fluviatilis, Cobitis l aenia und Nemachilus
more » ... d Nemachilus barbat~tla in demselben Sinne die Versuche unternommen. MOn~AN hat an Regeneraten der Sehwanzflosse beim Goldfisch das sehwarzc Band crhalten, den schwarzen Fleck an der Riickenfiosse bei Fundulus mc~jalis nach zwei ~[onaten nicht, vielleicht aus dem Grunde, well er -- wie aus seinen Worten S. 168: ),es sprach nichts daftir, dal~ digs geschehen w:,tre, wenn der Fisch l:~tng'er gehalten worden witre,~ zu schliel3en ist, --eine zu kurze Zeit dem Experimente gegSnnt hat. Bei Perca fluviatilis weist die (vordere) Rtickenfiosse einen schwarzen Saum und einen, zwischen letztem und drittletztem Flossenstrahl gelegenen schwal'zen Fleck auf. Im Verlaufe der Regeneration liel3en sich gewissermal3en drei Stadien unterscheiden: 1) Anfang der Regeneration ohne jedwcde Zeichnung, 2) das Auftreten des sehwarzen Saumes, 3) schlieBlieh bei vollkommener Regeneration der Rtieken= I) Biologic~fl Bulletin. Vol. VI. No. 4. 5~arch 1904. p. 159.
doi:10.1007/bf02162322 fatcat:zv7ov3jot5c77pp6szqdp7jhzi