Erläuterungen und Bemerkungen für den Gebrauch der vorstehenden Tafeln

R. F. Marchand
1846 Journal für Praktische Chemie  
Tafel I und 11. Aequivalente der einfachen Stoffe mit ihren Logarithmen. I. 0 = 100. 11. H = 1. Die englischen Cherniker sind es, bis auf wenige Ausnahnien, allein , nelche sich der chemischen Aequivalentzahlen bedienen, bei denen H = 1 gesetzt ist. Die Zahlen werden dadurch kleiner nnd angenehmer zu handhaben, namentlich wo es sich so triKt, dass das Aequivalent eines StoKes durch ein einfaches BIultiplum des Wasserstoffes ausgedriickt ist. Diese kleineren Zahlen pragen sich leichter dem
more » ... leichter dem Gedachtnisse ein und mijchten in dieser Beziehung wohl einigen Vorzug verdienen. A u s diesem Grunde habe ich in Tafel 11 die Aequivalente auf €I= 1 reducirt aufgefiihrt. Da wir jedoch in Deutschland gewohnlich die von B e rz e I i u s eingeffihrten Aequivalente, auf 0 = 100 berechnet, zu benutzen pflegen, so habe ich dieselben in den vorstehenden Tafeln beibehalten, um so mehr, da die mit so vie1 Vortheil angrwendete logarithmische Berechnnng durch die eine oder andere Annahrne nicht mehr oder weniger erleichtert wird. Auf die Benutzung der Logarithmen habe ich besondere Riicksicht genommen und ntir fiir Diejenigen, welche in diesen Berechnungen nicht geiibt sein sollten, die gewohnlich angewendeten Hiilfstafeln beigefiigt. Was die Aequivalentzahlen selbst betrifft, so habe ich meist die vqn B e r z e 1 i u s in der neuesten Auflage seines Lehrbuches mitgetheilten angenommen. Die Zahlen, welche von E r d m a n n und mir bestimmt sind, habe ich mit den beyziemen Abrundungen, welche auf das Resultat der Berechnungen niemals von einem nur einigermaassen bedeutenden Einfluss sein hiinnen, benutzt. lch bemerke bier 29* 452 E r l~r~t e r a~~g r n U I I~ Ecni c r k i i n g e n fiir d c i i 1111r nocli, class es 7 / 7 ? I / l O y /~k : h ist , durc11 den Yersuch zii entsciicidrri, ob z. B. das Aequivalcnt des Eisens 330 oder 3%,1 sei; man nird e s daher der Bequeinlichkeit z u Gute halten, wenn icli die erstere Zalil gewlhlt liabe. Z a den von E r d m a n n und rnir bestirnmten Zahlen gehdren : 1. Iiohlenstoff, 2. WasserstoR, 3. Calciiiin, 1. Eisen, 5. Kupfer, 6. Sclirvckl, 7 . (luerksilber. Wo bei diesen die Abkiirzong uin eine, dorch den Tersuch nicht mehr zu entscheidende Grdsse ein einf,iches Jiultiplum mit dem Wasserstoffaquivalente geniihrte, liabe icli dieselbe angenommen, so bei dem Quecksilber, bei den> Schwefel, Calcium, Eisen. Die von Mar i g n a c bestimmten Aequivalente des Kaliums, Chlors. Broms, Jods und Silbers habe ich niit sehr geringen Aenderungen angenornmen; so setzte ich das Crom anstatt 99F),G3, wie es M a r i g n a c fand, auf 1000. Das Silber statt 1349 auf 1350. Die Versnche, welche E r d m a n n und ich iiber die Aequivalente der genannten Stoffe aiisgefiihrt baben, stiinmen nicht vollstandig init den von 81 a r i g n a c gefundenen Zahlen j die Differenzen sind indessen zii gering , um einen wesentlichen Einfluss auf die allgenieinen Kesultate auszuiiben. P e 1 o u z e hat die Aequivalente cles Arsenilis , Baryurns, &atriums , Phosphors , Siliciunis, Stickstoffs , Strontinms bestiinint. Er ging hierbei yon den Zahlen aus, welche M a r i g n a c fiir Silber, Chlor nnd Jialium zu Grunde legte. Ich bin ihin in diesen Zahlen gefolgt , indem kleine Aenderungen, die ich vornahm, mehr mit den von mir ausgefiihrten Versuchen stirnmen, von welchen ich naclistens ausfiihrliche Mittheilungen maclien werde. Fiir das Aequivalent des Chroms liabe ich das von B e r l i n , fur das des Zinks das von A x e 1 E r d i n a n n gefundene, flir das des Urans das von P 81ig o t aufgestellte angenornmen; fiir das Jlagncsiulu das von T h. S c h e e r e r gefiindene*). Die iibrigen sind die von B e rz e l i u s a. a. 0. initgetheilten. Da bei der Berechnnng der letzteren B e r z e 1 i 11 s andere Zalilen zii Grunde legle, als idi hier angenommen, z. B. SO, = 5U0,2 statt 500, so musste sich darnach auch eine Anzahl jener Angaben andern. Ich habe diese Aenderung unterlassen, weil ich fiirchtete, durch diese Berechnung ") Nacli neiiern Versuchen hat S G h e e t e r das Aequivnlent des bragaesinms zii 251,33 I~estimmt. P o g ge n & Ann. LXX, 409. -I Allgemeine Bemerkungen. Vor dem Wigen nur von Erde befreit. Vor dem Wigen in der Sonne getrocknet. Vor dem Wbgen in der Vor dem Wigen in der Tm griinen Zustande gewo-Vor dem Wigen in der Vor dem Wiigen getrock-Vor dem Wigen in der Vor dem Wagen in der Vor dem Wagen in der Vor dem Wigen in der Sonne getrocknet. Sonne getrocknet. gen. Sonne getrocknet. net. Sonne getrocknet. Sonne getrocknet. Sonne getrocknet. Sonne getrocknet. lor dem Wigen in der m griinen Zustande gewo-Tor dem Wiigen in der Tor dem Wigen in der m griinen Zustande gewo-'or dem WIgen i n der 'or dem Wagen in der Sonne getrocknet. gen. Sonne getrocknet. Sonne getrocknet. gen. Sonne getrocknet. Sonne getrocknet. *) erste Ernte der Vorhergehenden Colurnne. Das Rlittel ist bier geringer als bei der vorigen Ernte, weil yon dem Boden yorher zwei Ernten verschiedener Art geoommen wurden, ehe die erste Ernte von Tabak gemacht wurde. Denwegen ist diese 80 vie1 kleiner als die
doi:10.1002/prac.18460390182 fatcat:e5vcaope6ncxxf7qbse5ro2hei