Über das Triäthylsulfinmetaaluminat

Ugo Alvisi
1897 Zeitschrift für anorganische Chemie  
I)as metallische Aluminium lost sich in verdiinnten und kalten wassrigen Losungen von Triathylsulfinhydrat , unter Bildung von einem Aluminat und Entwickelung von Wasserstoff , welcher d a m eine sekundiire Wirkung auf die Sulfinbindung ausubt. Es erschien mir von gewissem Interesse, diese Realrtion genau zu verfolgen, weil sie von neuem die Analogien zwischen dem Verhalten der Sulfinhydrate und des Kaliumhydrats hervortreten lafst und ferner, um zu bestimmen, was fur ein Aluminat gebildet
more » ... minat gebildet wird. Uas Triathylsulfinhydrat habe ich nach OEFELE~ durch Behandeln des Jodids mit feuchtem Silberoxyd erhalten , indem ich aber zuerst, den Angaben von NASINI uiid COSTA^ folgend, das Jodid durch wiederholte Krystallisationen aus absolutem Alkohol reinigte. Um den Gehalt der wassrigen Triathylsulfinhydratlosungen zu bestimmen, wandte ich je nach der Konzentration Normal-oder Die angewandten Aluminiumspane, welche ich fur die ersten Versuche gebraucht habe , waren , im Vergleich zu den gewohnlich im Handel vorkommenden Sorten, ziemlich rein; sie enthielten kleine Mengen yon Eisen, Silicium und Spuren von Natriurn, mit dessen Untersuchung ich mich speziell beschaftigt habe. Bei Anwendung von ca. 8 g Aluininiuim erhielt ich iiach 24 Stunden nur wenige isolierte Krystallchen von Natriumpyroantimoniat und bei Anwendung derselben Substanzrnenge bekam ich durch das STRENG'SC~~ Reagens nach wenigen Stunden eiriige Tetraeder von Natriumuranacetat. Ich konnte nicht feststellen, ob diese kleinen Natriummengen rnit dem Aluminium legiert oder als Schlacke mit ihm fein ver-I"-Normalsaure und als Indikator das Methylorange an. Ins Deutsche ubertrageri von A. MIOLATI. Lieb. Awn. 132, 82. Ricerche eseguite nell' lstitato chimico della R. UniversitIt di Roina. nel 1890-91. p. 308.
doi:10.1002/zaac.18970140126 fatcat:4yr56752jva4pejgekt22frk64