Quellen- und Literaturverzeichnis [unknown]

2020 Das Kriegskommissariat der bayerisch-ligistischen Armee während des Dreißigjährigen Krieges   unpublished
Creative Commons -Namensnennung -Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland -CC BY-SA 3.0 DE Horst Mahler war zweifelsohne einer der wichtigsten Protagonisten der Protestbewegung der 1960er Jahre: Er war Mitglied der SPD und des SDS, Co-Iniüator des Republikanhehen Clubs, "APO-Anwalt" und Mitbegründer der RAF, später Mitglied der KPD/AO. Nach einem längeren Cefa ngnisaufent halt und politisch ruhigen Zeiten in den 1980er Jahren trat er in den späten 1990er und 2000er Jahren als
more » ... er Jahren als Neo-Nationalsozialist und Holocaustleugner auf. Mahlers "Entpuppung" (Wolfgang Kraushaar) beschäftigt die bundesdeutsche Öffentlichkeit bis heute. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, ob in Mahlers Biographie -neben allen Diskontinuitäten -auch kontinuierliche Elemente auszumachen sind und kontextualisiert Mahlers ideologische Entwicklung mit dem Umgang mit den nationalsozialistischen Verbrechen nach 1945. Abstract Vorwort Michael Fischer Einleitung Warum eine Biographie über Horst Mahler schreiben? Interpretativer Zugang: Antisemitische und antiamerikanische Welterklärung als kontinuierliche Versuche deutscher Schuldabwehr Forschungsstand, Methodik, Quellenlage und leitende Fragestellungen Kapitel I: Kindheit und Jugend. Mahler zwischen Flucht, Entwurzelung und früher Nachkriegszeit (1936 Kindheit im niederschlesischen Haynau (1936Haynau ( -1945 Flucht nach Naumburg und Roßlau (1945Roßlau ( -1949 Schule und Studium im Nachkriegs-Westberlin (1949 Zwischenfazit: Prägungen in Kindheit und Jugend zwischen Flucht, Entwurzelung und früher Nachkriegszeit (1957)(1958)(1959)(1960)(1961)(1962)(1963) Zwischen Sozialdemokratie und SDS (1957)(1958)(1959)(1960)(1961) Neue Linke im SDS, SB und der VUS (1962) Marxist-Leninist in der VUS (1963) Zwischenfazit: Ausbildung eines marxistisch-leninistischen, strukturell antisemitischen Weltbildes und antiamerikanische Schuldabwehr Kapitel III: "Führer" der Protestbewegung. Mahler als " APO-Anwalt"(1964 Rechtsanwalt in der Zeit der "Flaute" (1963)(1964)(1965) Mahler und der Beginn der Protestbewegung (1966) Mahler und die Hochphase der Protestbewegung (1967)(1968) Zwischenfazit: Marxismus-Leninismus, struktureller Antisemitismus und antiamerikanische Schuldabwehr Kapitel IV: Radikalisierung. Mahlers Weg zur RAF und KPD (1969 Mahler und der Zerfall der Protestbewegung (1968Protestbewegung ( -1969 Mahler im "bewaffneten Kampf" (1970)(1971)(1972)(1973) Sympathisant der KPD/AO und Mitglied der Roten Hilfe e. V. (1974)(1975)(1976) Zwischenfazit: Maoismus und strukturell antisemitisches Weltbild -antizionistischantisemitische und antiamerikanische Schuldabwehr Kapitel V: Abkehr vom Marxismus-Leninismus. Mahlers "Ausbruch aus einem Missverständnis" ( -1989 Ideologische Neuorientierung (1977) Kritiker des Linksterrorismus (1977)(1978) Entlassung aus der Haft und Rückzug aus der Öffentlichkeit (1978)(1979)(1980)(1981)(1982)(1983) (1984) (1985)(1986)(1987)(1988)(1989)(1990)/91) Zwischenfazit: Bruch mit dem Marxismus-Leninismus sowie Kontinuitäten in Weltbild und Schuldabwehr Abstract 1 Kapitel II: Sozialdemokratie und Sozialismus. Mahlers Weg von der SPD zum Leninismus Horst Mahler was one of the most important participants of the German Student movement during the late 1960s. After several prison terms the former socialist, Student lawyer and co-founder of the Rote Armee Fraktion became a radical National Socialist and holocaust denier. This conversion still bothers the German public. There are however ideological continuities in Mahler's worldview, which can be stated since the 1960s: structural anti-semitism, profound anti-americanism and repetitive attempts to refuse guilt feelings about the holocaust. In this connection Mahler's worldview is symptomatic for the German Student movement. 6 Vorwort Michael Fischer 1 Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2014 von der Fakultät für Geistes-und Sozialwissenschaften des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) als Dissertation angenommen. 2 Am Ende eines langwierigen Projektes, wie es die vorliegende Studie zu einer politischen Biographie Horst Mahlers an vielen Stellen gewesen ist, steht der Dank gegenüber jenen Personen, die auf unterschiedlichste Art und Weise zu seinem Gelingen beigetragen haben. 3 An erster Stelle möchte ich Herrn Prof. Dr. Rolf-Ulrich Kunze am Institut für Philosophie bzw. Institut für Geschichte Karlsruhe für seine nie nachlassende und immer unterstützende Betreuung meiner Dissertation danken. Die durch ihn erfahrene Förderung meiner wissenschaftlichen Interessen und Neigungen wird mir stets in bester Erinnerung bleiben. 4 Ebenso gilt mein Dank Herrn Prof. Dr. Hans-Peter Schütt am Institut für Philosophie, der sich dankenswerter Weise dazu bereit erklärte, die Erstbetreuung dieses mit einigen Unwägbarkeiten verbundenen Promotionsvorhabens zu übernehmen und den Arbeitsprozess mit außergewöhnlich hohem Interesse sowie wichtigen Anregungen begleitet hat. 5 Auch Herr Prof. Dr. Kurt Möser hat mich in zahlreichen Gesprächen mit fundierter Kritik und Ratschlägen unterstützt. Gedankt sei zudem Herrn Prof. Dr. Rolf-Jürgen Gleitsmann, der mir während der Planungsphase meiner Dissertation mit wertvollen Hinweisen sehr geholfen hat. 6 Nicht unerwähnt bleiben dürfen an dieser Stelle die Mitarbeiter der Archive und Bibliotheken, die mir Archivalien zugänglich gemacht haben und mich bei der Literaturrecherche unterstützt haben, insbesondere im Archiv des Hamburger Instituts für Sozialforschung und dem APO-Archiv an der FU Berlin sowie in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe. 7 Herzlichen Dank schulde ich Herrn Andreas Rothenhäusler, der diese Arbeit korrekturgelesen hat. Alle dennoch verbliebenen Fehler sind selbstverständlich allein vom Autor zu verantworten. 7 8 Auch meinen Eltern, Frau Veronika Schwemmer und Herrn Heinrich Fischer, sei für die immer unterstützende Begleitung dieser Arbeit gedankt. 9
doi:10.14220/9783737005388.317 fatcat:u2chhxw2ordj5b3xm4qysxgaam