Entwicklungs-/Modellierumgebungen für Web-basierte Geo-Virtual Reality Applikationen-eine Gegenüberstellung

Andreas Riedl, Gernot Katzlberger, Harald Tomberger, Mag, Andreas Riedl, Gernot Katzlberger, Harald Tomberger
unpublished
Die Echtzeit-Interaktion mit 3-und mehrdimensionalen Welten ist die nächste große Herausforderung in der Kommunikation mit Geodatenbeständen. Der Nutzer ist nicht mehr darauf beschränkt mit 3D-Daten via 2D-Interface und 2D-Präsentationsmedium zu interagieren, sondern er befindet sich inmitten der "Geo-Datenwelt". Diese wesentliche Neuerung kann aufbauend auf Müller [2001] als jüngster Paradigmenwechsel in der Geokommunikation betrachtet werden . Jener Bereich von Geo-Multimedia, welcher sich in
more » ... ia, welcher sich in Form Geo-Virtual Reality oder 3D-Geo-Multimedia Applikationen im Internet widerspiegelt, basiert entweder auf einem der zahlreichen proprietären Formate oder auf dem internationalen Standard VRML97. So rasant das Interesse an (Web-basierter) 3D-Technologie steigt, so rasant scheinen sich neue Tools und deren Formate als "der" Standard etablieren zu wollen. Die Suche nach einer geeigneten Entwicklungsumgebung fällt dementsprechend schwer. Zwar existieren auf der einen Seite mehr Möglichkeiten als je zuvor, jedoch verwendet beinahe jedes Produkt sein proprietäres 3D-Format. Dieses bedarf wiederum eines eigenen Plugins zum Abspielen im Browser, mit dem Resultat, dass durch diese inhomogene Vielfalt die Akzeptanz durch eine breite Nutzerschicht gehemmt wird. Um zukünftige Entwicklungen und Potentiale besser einschätzen zu können, soll auf aktuelle 3D-Modellier-bzw. Autorengprogramme, Beschreibungs-, Scripting-oder Programmiersprachen eingegangen werden, um deren Vor-und Nachteile hinsichtlich der Eignung zur Generierung von 3D-Geo-Multimedia Applikationen besser beurteilen zu können.
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