Nachtrag zur Flora der Bukowina

Constantin Freih v. Hormuzaki
1911 Plant Systematics and Evolution  
Haute Loire, Cantal, Puy de Dome-wahrscheinlich nur ein subspontanesl). In den Pyreniten ist sie sehr selten, wird aber yon den Autoren daselbst ftir ursprtinglich angesehen. Auf der Balkanhalbinsel ist sie bisher nur von ganz wenigen, aber wohl jedesfalls ursprtinglichen Standorten bekannt geworden. Von denselben liegt einer --Romania Planina bei Sarajewo --im illyrischen Gebiete, w~hrend die tibrigen, z. B. Vlasina-Hochmoor bei Vranja, den mSsischen Liindern angehSren. In Krain kommt sie nach
more » ... rain kommt sie nach Fleis ehmann ~) an einer Stelle vor, ist jedoch nach Paulin ~) in diesem Kronlande nicht spontan. Im Gegensatze zu Angelica archangelica kommt P. coeruleum auch im Kaukasus vor. ' Wir haben hiemit diejenigen Arten, welche in bezug auf ihre Verbreitung in erster Linie zu einem Vergleiche mit C. tataricum in Betracht kommen, soweit es sich um ihr europi~isches Areal handelt, in Ktirze besprochen und wollen davon absehen, noch andere in den Kreis unserer Betraehtungen zu ziehen. Es sei nur noch hervorgehoben, dab es auch eine Reihe yon arktisch-alpinen Pflanzen gibt, welche mit den genannten subarktisch-subalpinen darin iibereinstimmen, daI~ sie innerhalb Europas, zum Tel| in vikarierenden Rassen, zwei yon einander getrennte Areale besitzen, eines im iiul~ersten Nordosten des Kontinentes und eines in der Hoehgebirgsregion der Gebirge Mitteleuropas. Hieher gehOren Lloydia serotina, Hedysarum obscurum, Ligusticltm simplex, Androsace chamaejasme und einige andere'). Wir brauchen uns aber nieht welter mit ihnen zu beseh/iftigen, weil sie anderer FormationszugehOrigkeit als C. tataricum sind, im Gegensatze zu den subarktisch-subalpinen Hochstauden und Holzgewi~chsen, yon welchen fast stets eine oder die andere oder mehrere Arten mit ihm vergesellschaftet sind.
doi:10.1007/bf01634596 fatcat:obsqcwuyl5c6vc34divxqktzfi